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Schulprogramm
der

Christoph-Tornée-Schule
in Lilienthal und Worpswede
FÖRDERZENTRUM
Förderschule
Schwerpunkt Lernen

Stand 01.07.2011

Zum Schoofmoor 9 Im Rusch 2
28865 Lilienthal 27726 Worpswede
Tel. 04298-30231 Tel. 04792-9551810
Fax 04298-41045 Fax 04792-9551829
Bürozeiten: tägl. 9 – 12 Uhr
E-Mail: christoph-tornee-schule@ewetel.net
Homepage: www.cts-lilienthal.de
Postanschrift des Schulvereins: Bankverbindung
Zum Schoofmoor 9 KSK Osterholz
28865 Lilienthal BLZ: 29152300
Kto: 1402015182
Inhaltsverzeichnis
Das sind wir – unser Profil
- Beschreibung
S.2Leitbild
S. 3 Christoph-Tornée-Schule
S. 4 Außenstelle Worpswede
S. 5 Schulverein
- Lernkultur
S. 6 Zur Arbeit in der Unterstufe
S. 7 Zur Arbeit in der Mittelstufe
S. 8 Zur Arbeit in der Oberstufe
S. 9 Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen
S. 10 Fortbildungskonzept
S. 10 Medienkonzept
S. 13 Methodenkonzept
- Schulkultur
S. 18 Gremien
S. 19 Pädagogische Besprechung
S. 19 Schulleben
S. 20 Schülerbeteiligung
S. 21 Elternbeteiligung
S. 21 Gewaltprävention
S. 22 Suchtprävention
S. 23 Pädagogische Insel
S. 25 Belohnungssystem
S. 26 Beratungsgutachten
S. 26 OBUS
S. 27 PrOzesS
S. 28 Beste Bildung
- Zusammenarbeit
S. 29 Sonderpädagogische Grundversorgung (RIK)
S. 29 Kooperation mit Grundschulen
S. 29 Integrationsklassen
S. 30 Begleitete Rückschulung
S. 31 Kooperation mir den Haupt- und Realschulen
S. 31 Kooperation mit der Berufsbildenden Schule
S. 31 Netzwerke
S. 32 Kooperation mit außerschulischen Partnern
- Weitere Konzepte
S. 34 Sicherheitskonzept
Da wollen wir auch noch hin
S. 36 Ziele und Perspektiven
S. 37 Arbeitsplan (1-2 Jahre)
S. 38 Evaluation
Anhang
- Evaluationsbericht 2011
- Regionales Integrationskonzept (RIK)
- Kooperationsvertrag Haupt- und Realschulen
- Zielvereinbarung „Beste Bildung“
- Schulvertrag
- Regeln für die Disco
- Lagepläne
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Das sind wir – unser Profil
1. Beschreibung
Leitbild
- Unsere Schule ist ein Lebens- und Lernort, an dem sich jeder wohl fühlen kann. Ein schönes Außengelände, gut ausgestattete Fachräume, gemütliche Klassenräume und eine großzügige Aula ermöglichen ein abwechslungsreiches Leben und Lernen.
- Jeder kann etwas, jeder kann dazulernen und jeder hat sein eigenes Tempo. Darauf achten wir und das wollen wir alle gemeinsam stärken und fördern.
- Wir wollen, dass unsere Schülerinnen und Schüler das Lernen lernen, um die Ziele dieser Schule zu erreichen.
- Dazu gehört es auch Fehler zu machen, denn die bringen uns weiter.
- Jeder möchte gerne und ohne Angst zur Schule kommen. Dazu brauchen wir Regeln, die alle verstehen und einhalten und große und kleine Menschen, die fair und freundlich miteinander umgehen.
- Wir bleiben nicht unter uns. Wir gehen gerne raus, machen Ausflüge und Besichtigungen, lernen Betriebe kennen und probieren uns im „Erwachsen werden“, damit wir später auf eigenen Beinen stehen können.
- Ebenso freuen wir uns über alle Menschen, Vereine und andere Partner, die zu uns kommen und unser Schulleben bereichern.
- Damit wir in der Schule erfolgreich zusammenarbeiten können, legen wir auch unter den Mitarbeitern großen Wert auf eine gute Atmosphäre und ein rücksichtsvolles Miteinander.
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Christoph-Tornée-Schule,
Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen
in Lilienthal und Worpswede.
Beschreibung:
Die Christoph-Tornée-Schule (im Folgenden CTS genannt) ist die zuständige Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen für die Gemeinden Lilienthal, Worpswede und Grasberg.
Ihren Namen hat sie von dem engagierten Lilienthaler Pädagogen und Kirchenmusiker Christoph-Tornée, der von 1809 bis 1886 gelebt und sich aktiv in das Gemeindeleben eingebracht hat.
Christoph Tornée setzte sich für eine Schule ein, in „die die Kinder voll Freude hingehen“ und für Lehrer „mit guter Ordnung in den Äußerlichkeiten, charakterfest und erfüllt von väterlicher Liebe zu den Schülern“. Stock und Rute waren bei Tornée als Disziplinierungsinstrument verpönt: „Wie kann ein Kind mit Freuden in die Schule kommen, wenn es fast beim Eintritt in dieselbe den Stock oder die Rute gebrauchen sieht“, schrieb er 1857 in einem Schriftstück.
Die Stammschule ist in Lilienthal in einem attraktiven Gebäude in der Nähe des Schulzentrums Schoofmoor und des Hallenbades.
Die Klassen der Außenstelle Worpswede arbeiten in einem Gebäude mit der Grundschule und der Haupt- und Realschule. Sie sind in das dortige Schulleben integriert.
Beide Standorte liegen in einer kinderfreundlichen, naturnahen Umgebung.
Neben gut ausgestatteten Klassenräumen sind entsprechende Fachräume für Naturwissenschaften, Werk- und Technikunterricht, Hauswirtschaft und Computerarbeit vorhanden und werden intensiv genutzt.
Inhalt:
Die Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen unterrichtet ihre Schülerschaft nach dem Erlass zur sonderpädagogischen Förderung und den Kerncurricula dieser Schulform.
Unser Ziel ist es die SchülerInnen zur aktiven und verantwortlichen Teilnahme am Gesellschafts- und Erwerbsleben zu befähigen, um ihnen bei der Lebensplanung und Berufsorientierung realistische Entscheidungen zu ermöglichen.
Um dies zu erreichen, vermitteln wir neben einer möglichst umfassenden Allgemeinbildung und soliden Kenntnissen in Deutsch und Mathematik grundlegende Qualifikationen, wie Anstrengungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und Pünktlichkeit.
Daneben sind uns die Bildung und Steigerung persönlicher Kompetenzen, wie Lern- und Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit und Verantwortungsgefühl und sozialer Kompetenzen, wie Toleranz, Höflichkeit und Einfühlungsvermögen ein besonderes Anliegen.
In der CTS werden Kinder und Jugendliche von der 1. bis zur 9. Klasse unterrichtet und gefördert.
Jede Schülerin und jeder Schüler erhält in unserer Schule die individuellen und differenzierten Aufgaben und Hilfen die sie/er für die persönliche Entwicklung benötigt.
SchülerInnen, die den Anforderungen der Regelschule wieder gewachsen sind, können in die entsprechende Schule wieder zurückgeschult werden.
Zusätzlich zu der Arbeit in der Schule bieten wir den Grund- und Hauptschulen unseres Einzuggebietes Unterstützung und Hilfen zur Vorsorge und Förderung für Kinder mit Schwierigkeiten in den Bereichen Lernen, Sprache und emotional-sozialer Entwicklung.
Ein wichtiges Element unserer täglichen pädagogischen Arbeit in der Schule ist eine vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit mit den Eltern unserer SchülerInnen. Dies geschieht durch regelmäßige gegenseitige Kontakte, durch die Unterstützung bei Schulveranstaltungen und Schulfesten und die Teilnahme der gewählten Eltern an Sitzungen und Konferenzen.
Abschluss und berufliche Perspektiven:
Nach der 9. Klasse können die SchülerInnen den Schulabschluss der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen erwerben. Mit diesem Abschluss ist ein Lehrvertrag möglich.
In der Regel besuchen die SchülerInnen nach dem Schulabschluss die Berufsbildende Schule in Osterholz-Scharmbeck. Hier können sie den Hauptschulabschluss erwerben.
Für SchülerInnen mit guten Leistungen besteht die Möglichkeit an der Pestalozzischule in Osterholz-Scharmbeck die 10. Klasse zu besuchen und den Hauptschulabschluss zu erlangen.
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Außenstelle Worpswede
An der Außenstelle wird in den beiden kombinierten Klassen entsprechend dem Leitbild/Schulkonzept der CTS gearbeitet. Aus organisatorischen Gründen gibt es hier jedoch keine „Insel“ und auch keine Belohnungstage, vielmehr besteht in beiden Klassen ein eigenes Belohnungssystem und das Konzept, bei erforderlichen Auszeiten ein Kind in der jeweils anderen Klasse aufzunehmen.
Aufgrund der Rahmenbedingungen gibt es darüber hinaus weitere Unterschiede. So ist es sowohl Ziel bei unseren Schülerinnen und Schülern eine positive Identifikation mit „ihrer“ Förderschule aufzubauen als ebenso eine selbstbewusste, aktive Teilnahme am Schulleben mit der Grundschule und der Haupt- und Realschule im Gebäude zu erreichen.
Die positive Identifikation mit der Förderschule wird über gemeinsame Feiern, gegenseitige Besuche, Fußballturniere und Schulausflüge mit der Stammschule und über die im Jahreslauf verankerten gemeinsamen Feiern der beiden Außenstellenklassen (Fasching, Oster- und Weihnachtsfrühstück, Begrüßung und Verabschiedung von Kindern, Familienadventfeier) gefördert.
Gleichzeitig besteht die Identifikation mit der „Schule Worpswede“ als Einzugsgebietsschule. Neben der vertraglich verankerten KOOP mit der Grundschule sind
Schüler/innen und Lehrkräfte aufgrund der räumlichen Integration vollständig in den Schulalltag der Grundschule und der Haupt- und Realschule Worpswede integriert und nehmen aktiv an der Gestaltung teil. Zum Beispiel
- nehmen die Lehrkräfte an den Dienstbesprechungen, Konferenzen, pädagogischen Gesprächen und an der Supervision der Grundschule teil,
· werden Pausen und Schulfeiern gemeinsam begangen,
· nimmt die Klasse 5/6 an den wöchentlich stattfindenden Arbeitsgemeinschaften der 3. und 4. Grundschulklassen teil,
· werden Projektwochen einmal im Schuljahr gemeinsam veranstaltet,
· ist die Klasse 5/6 F zuständig für die Pflege der Teiche auf dem Schulgrundstück,
· werden zu dem regelmäßig in der Aula stattfindenden „Forum“ eigene Beiträge eingeübt und auf die Bühne gebracht,
· sind die älteren Schüler/innen mitverantwortlich für die Spieleausleihe, die in Pausen stattfindet,
· sind wir auf dem großen Weihnachtsmarkt, der alle 2 Jahre stattfindet, mit einem eigenen Stand vertreten,
· nehmen wir bei Aktionen der Gemeinde („Worpswede soll sauberer werden“) teil,
· arbeiten wir bei Projekten wie COMENIUS (Austausch mit 3 europ. Grundschulen) mit und gestalten unsere eigenen Beiträge als Förderschulklassen.
Durch die personelle Kontinuität in der Kooperation zwischen den Schulen ist es über die genannten Punkte hinaus möglich, an konzeptionellen Fragen und Aufgaben der Schulen konstruktiv mitzuarbeiten. Zurzeit sind wir an folgenden Projekten beteiligt:
· Trainingsraum-Konzept:
Gemeinsam mit der GS wurde ein Konzept zur eigenverantwortlichen
Konfliktlösung im Schuljahr 2007/08 eingeführt.
Basierend auf einer genauen Erarbeitung der Schulregeln sollen Schüler-
Innen, die sich nicht angemessen verhalten, dieses Verhalten in einer
gelenkten Situation in einem „Trainingsraum“ überdenken und nach
Alternativen suchen.
· STARTKLAR:
In der durch Erlass verpflichtenden Zusammenarbeit zwischen Kindergär-
ten und Grundschulen sollen Lernvoraussetzungen von Vorschul-Kindern in
den 7 Kindergärten des Einzugsgebietes der GS Worpswede gemeinsam
festgestellt und ggf. gezielt gefördert werden. Dazu wurde das START-
KLAR Konzept aus der Region Hameln überarbeitet und auf die Gegeben
heiten in Worpswede zugeschnitten.
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Schulverein der Christoph-Tornée-Schule
Der Schulverein der Christoph-Tornée-Schule besteht seit dem 18.01.2006.
Aufgaben des Vereins
- Selbstorganisierte Veranstaltungen
- Tatkräftige Unterstützung bei Schulveranstaltungen, z.B. Schulfesten
- Förderung von Schulprojekten
- Finanzielle Unterstützung für Schulwanderungen und Schullandheimaufenthalte
- Ergänzung von Unterrichtsmitteln
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2. Lernkultur
Zur Arbeit in der Unterstufe
Grundsätze der Unterstufen-Arbeit
Unsere Unterstufe besteht aus kombinierten Klassen, in denen altersgemischt gelernt wird und jedes Kind dort „abgeholt“ werden kann, wo es sich in seinem Lern- und Entwicklungsstand befindet. Wir bilden kleine, überschaubare Lerngruppen mit festen Bezugspersonen und arbeiten nach den Prinzipien des individualisierten und handlungsorientierten Unterrichts in Anlehnung an die Bildungsstandards und Kern-curricula der Grundschule.
Neben den traditionellen Schwerpunkten sonderpädagogischer Förderung, wie dem Aufbau von Basiskompetenzen in den Bereichen Wahrnehmung, Motorik und Sprache sowie der Vermittlung von Grundlagen in den Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Mathematik ist der Englisch-Unterricht ab Klasse 3 hinzugekommen. Im spielerisch angelegten Kurs bekommen die Schüler ein erstes Gefühl für eine Fremdsprache und trainieren über Spielszenen, Lieder, Hör- und Rollenspiele als vorrangiges Ziel ihr Hörverstehen.
In den Vordergrund treten zunehmend weitere Förderbereiche. Sie lassen sich in folgenden Aufgabenfeldern zusammenfassen:
- Förderung der Sozialkompetenz (Gruppenfähigkeit und Gemeinschaftsgefühl)
- Förderung der Ich-Kompetenz (realistische Selbsteinschätzung und zunehmend selbstbewusstes Handeln)
- Förderung der Methodenkompetenz (Lern- und Arbeitstechniken, Vorbereitung auf „lebenslanges Weiterlernen“)
- Förderung der kommunikativen Kompetenz
Charakteristika unserer Unterstufen-Arbeit sind:
· Einbeziehung von Bewegung und emotionalem Erleben als selbstverständliche Bestandteile der alltäglichen Unterrichtsarbeit
· Überschaubarkeit und Sicherheit durch feste Rituale, wie Morgenkreis (Erzählrunden, Sing- und Bewegungsspiele, Wahrnehmungsförderung u.ä.), gemeinsames Frühstück und Abschlussrunde
· Spielerisch angeleiteter Umgang mit Lernmaterialien unter Einbeziehung „neuer Medien“
· Einübung in soziale und unterrichtliche Handlungskompetenz
· Übernahme von Verantwortung (Klassenämter, Helfersystem)
· projektorientierte Ansätze und fächerübergreifende Bearbeitung von Unterrichtsinhalten
· Einübung in den Umgang mit Tagesplänen und Freiarbeitszeiten
· Trainieren lebenspraktischer Fertigkeiten
· Unterrichtsgänge in das regionale Schulumfeld
· Leistungsbewertung ohne Zensuren
· Intensive Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten
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Zur Arbeit in der Mittelstufe
Grundsätze der Mittelstufen-Arbeit
In der Mittelstufe bilden wir überschaubare Lerngruppen, zum Teil als kombinierte Klassen, mit einer festen Klassenleitung, die in ihrer Arbeit von Fachkollegen unterstützt wird. Die Arbeit erfolgt im Team. Angestrebt ist, dass der Klassenlehrer möglichst viele Stunden und Fächer abdeckt und den SchülerInnen als Ansprechpartner täglich zur Verfügung steht. In Fortführung der Unterstufenarbeit ist der Unterricht handlungsorientiert und individualisiert und lehnt sich an die Bildungsstandards und Kerncurricula der Grundschule und der unteren Klassen der Hauptschule an.
In der Mittelstufe spielen die Stärkung der basalen Fertigkeiten, die Entwicklung der Gruppenfähigkeit und das Selbstbewusstsein weiterhin eine wichtige Rolle. Zusätzlich werden die Entwicklung des selbstständigen Lernens und die Öffnung nach außen angestrebt.
In den Kernfächern wird die Arbeit der Unterstufe fortgeführt, wobei hier zunehmend mehr lehrgangsbezogen gearbeitet wird. Selbstverständlich ist die Individualisierung des Unterrichts im Rahmen der inneren Differenzierung und durch zusätzlichen Förderunterricht.
Besonders wichtig sind uns ein regelmäßig stattfindender Sport- und Schwimmunterricht, sowie das Angebot der Fußball AG.
Die Ausbildung und Erweiterung der schon im Unterstufenbereich angeführten Kompetenzen wird angestrebt, durch:
- Arbeit mit Tagesplänen, Wochenplänen
- Arbeit in Projekten, Übernahme der Aufgaben in Gruppenarbeit
- Gestaltung von Festen, hier vermehrt Übernahme der Arbeiten durch die Schüler
- Nutzung des PC und Heranführung an Internet-Recherche, Einsatz von Nachschlagewerken oder Befragungen zur selbständigen Informationsbeschaffung
- Teilnahme an AG´ s , zum Teil mit Schülern anderer Schulformen
- Teilnahme an Wettkämpfen (Schwimmfesten, Spiel- und Sportfesten u.a.) und mannschaftliche Vergleiche (z.B. Fußballspiele gegen andere Klassen)
- Übernahme von Verantwortung für kleine Bereiche der Schule, wie Pflege des Teiches und des Gartens
- Hofdienst
- Übernahme von Ämtern innerhalb der Klasse (Klassensprecher, Schülermitverwaltung)
- Ausgabe und Verwaltung der Pausenspiele
- Einsatz von „Faustlos“ und „ AG Ringen“
- Fahrten und Ausflüge verlassen zunehmend das Gemeinde-Gebiet und finden über mehrere Tage statt
- Niedersachsen wird erlebbar durch Fahrten, z.B. in den Harz, nach Hannover u.a.
- Intensive Elternarbeit
Mit einbezogen in die Arbeit sind in Worpswede ein klasseninternes Verstärkerprogramm zum Arbeits- und Sozialverhalten und das „Trainingsraumkonzept“sowie in Lilienthal das dort durchgeführte Belohnungssystem und die „Insel“.
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Zur Arbeit in der Oberstufe
Grundsätze der Oberstufen-Arbeit
In unserer Oberstufe wird jede Schülerin/jeder Schüler - wie auch in den anderen Stufen - beim jeweiligen Lern- und Entwicklungsstand abgeholt. Angestrebt ist, dass der Klassenlehrer möglichst viele Stunden und Fächer abdeckt und den Schülern als Ansprechpartner täglich zur Verfügung steht. Auch hier ist der Unterricht handlungsorientiert und individualisiert und lehnt sich an die Bildungsstandards und Kerncurricula der Hauptschule an.
In der Oberstufe spielen die Weiterentwicklung der Teamfähigkeit und Sozialkompetenzen eine wichtige Rolle. Zusätzlich werden das selbstständige Lernen, die Übernahme von Verantwortung im Schulalltag und die Öffnung nach außen weiter gefördert.
Neben dem Unterricht in den Kernfächern hat das Fach „Arbeit-Wirtschaft-Technik“ sowohl in praktischen Zusammenhängen als auch theoretisch eine zentrale Bedeutung. Der Erwerb von Fähigkeiten zur selbstverantwortlichen Bewältigung einer realistischen Berufswahl, Berufsausbildung und die Auseinandersetzung mit Lebensrealitäten, spielen hierbei eine zentrale Rolle.
Der erfolgreiche Abschluss der Förderschule Lernen am Ende der 9. Klasse nach den Vorgaben der zentralen Abschlussprüfung des Landes Niedersachsen für unsere Schulform ist dabei das Ziel für unsere Schülerinnen und Schüler.
Auch in der Oberstufe sind innere Differenzierung und zusätzlicher Förderunterrichtselbstverständlich.
Berufliche Bildung
In der Oberstufe umfasst der Themenbereich „berufliche Bildung“ das Fach AWT (Wirtschaft, Technik, Hauswirtschaft , Textiles Gestalten und Werken).
In den 7. Klassen finden diese Fächer im Klassenverband statt. In den 8. und 9. Klassen werden Technik, Hauswirtschaft, Textiles Gestalten und Werken in Kursen erteilt.
Der Bereich Wirtschaft setzt sich aus Praxis- und Theorieanteilen zusammen und wird im Klassenverband unterrichtet.
Die theoretischen Anteile umfassen:
- Erstellung eines Lebenslaufes,
- Führung eines Berichtsheftes,
- Erarbeitung einer schriftlichen als auch einer persönlichen Bewerbung (dazu gehört auch das Bewerbungstraining JUMP).
Die praktischen Anteile umfassen:
- Schnuppertage in der 7. Klasse,
- ein zweiwöchiges Praktikum in der 8. Klasse
- ein dreiwöchiges Praktikum in der 9. Klasse
- Durchführung von Betriebsbesichtigungen.
- Die CTS bietet den SchülerInnen an, über einen längeren Zeitraum einen wöchentlichen Praxistag durchzuführen.
- Für die 9. Klasse finden Veranstaltungen zur Berufswahl an der weiterführenden Schule BBS in Osterholz-Scharmbeck, im Berufsbildungswerk Bremen und der Agentur für Arbeit in Bremen (Berufsberatung und u. a. Eignungstest beim psychologischen Dienst) statt.
- Ebenfalls in der 9. Klasse wird ein Koop-Tag mit der BBS durchgeführt, an dem die Schüler in dem Bereich Handwerk (Holz, Bau, Metall) unterrichtet werden.
Im Berufswegplaner werden die praktischen Erfahrungen dokumentiert und schriftliche Unterlagen gesammelt.
Der Bereich Werken bezieht sich auf die Bearbeitung von Holz und Metall und beinhaltet:
- Werkzeugkunde
- Maschinenkunde
- Verbindungstechniken
- Unfallverhütung und Sicherheitsvorschriften
- Grundlagen des technischen Zeichnens
- Bauen und Renovieren
Der Bereich Technik beinhaltet:
- Elektrische Grundschaltungen
- Automatisierung
- Regenerative Energien
- Computer
- Technisches Zeichnen am Computer
Der Bereich Textiles Gestalten beinhaltet:
- Reinigung und Pflege von Textilien
- Näharbeiten anfertigen
- Herstellen kleiner Werke
- Unfallverhütung und Sicherheitsvorschriften
- Umgang mit Haushaltsmaschinen
Der Bereich Hauswirtschaft beinhaltet:
- Einrichtung und Ordnung in der Küche
- Umgang mit Werkzeugen und Küchenmaschinen
- Unfallverhütung und Sicherheitsvorschriften
- Hygienevorschriften
- Planung und Durchführung eines Einkaufs
- Arbeiten mit Rezepten
- Zubereitung von Speisen
- Nahrungsmittelproduktion und –konsum
- Haushalt und Umweltschutz
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Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen
Um neu in das Kollegium eintretenden Lehrkräften und auch Lehramtsanwärte-rinnen und –anwärtern den Einstieg zu erleichtern, richten wir Patenschaften ein. Ein fester Ansprechpartner, der möglichst selbst klassenstufen- oder fachspezifisch nah zu „dem Neuen“ unterrichtet, steht zur Verfügung um in die Gepflogenheiten und die informellen Regeln einzuführen und Fragen zu beantworten. Der Ansprechpartner sorgt außerdem dafür, dass das schriftliche Regelwerk und schriftliche Informationen zugänglich gemacht werden.
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Fortbildungskonzept
- Das Fortbildungsangebot der CTS orientiert sich an den formulierten Zielen und den dazu erarbeiteten Arbeitsplänen und soll folgende schuleigene Entwicklungsziele (Qualitätsstandards) sichern:
- Weiterentwicklung der schuleigenen Projekte
- Auswahl wichtiger, ergänzender Bausteine für die fest installierten Konzepte
- Neues Handwerkszeug / Rüstzeug finden, ausprobieren und verankern
- Professioneller / effektiver arbeiten können
- Schnelle Hilfe bei Problemen finden
- Die Ermittlung von Fortbildung orientiert sich an der Erlasslage und, in erster Linie, an der Schulentwicklung.
- Der Handlungsbedarf wird im Kollegium nach Vorrangigkeit abgestimmt.
- Fortbildungsangebote außerschulischer Anbieter werden zur Auswahl herangezogen, Fortbildungsofferten anderer Schulen genutzt.
- Aus Kostengründen werden, wenn thematisch möglich, Fortbildungen zusammen mit anderen Schulen angestrebt.
- Die Teilnahme an Fortbildungen ist für alle KollegInnen verpflichtend und soll nach dem Rotationsprinzip erfolgen.
- Fortbildungsergebnisse werden in Dienstbesprechungen und Gesamtkonferenzen präsentiert und ausgewertet (Multiplikatorenprinzip).
Dies impliziert gleichzeitig eine Evaluation des Fortbildungsangebotes.
- Das Fortbildungsbudget wird zunächst für die Umsetzung der Projekte zur Schulentwicklung genutzt. Bei höherem Bedarf kann es aus dem Schulbudget aufgestockt werden.
- Der Fortbildungsbedarf wird zu Anfang des Schuljahres ermittelt und die Fortbildungen nach Vorrangigkeit und Nachhaltigkeit der Projekte festgelegt.
Medienkonzept
Der Umgang mit Medien ist eine elementare Form der Wissensbeschaffung in der heutigen Informationsgesellschaft, dem Schule gerecht werden muss.
Verantwortungsvoller kritischer Umgang mit Printmedien (Zeitungen, Zeitschriften, Nachschlagewerke), Rundfunk und Fernsehen, aber auch mit elektronischen Arbeitsmitteln (Taschenrechner) und Neuen Medien, ist ein wesentlicher Baustein bei der Gestaltung von Unterrichtsinhalten und –zusammenhängen.
Es geht dabei um die Beschaffung, Einsortierung und Bewertung von Informationen als wesentlicher Beitrag zur Wissenserweiterung und persönlichen Meinungsbildung, aber auch um den kompetenten und kritischen Umgang mit ihnen und das Erkennen und Vermeiden von Gefahren für den Nutzer.
Auch der Unterhaltungsaspekt der Medien ist von Bedeutung und findet im Unterricht seinen Platz.
In der Christoph-Tornée-Schule beziehen wir die Arbeit mit den unterschiedlichen Medien in möglichst vielen unterichtlichen Zusammenhängen und Fächern ein.
Folgende Kompetenzen wollen wir den Schülerinnen und Schülern im Umgang mit den Printmedien, dem Radio und Fernsehen vermitteln:
- Schüler gehen sachgerecht und verantwortungsbewusst mit den Printmedien, dem Radio und Fernsehen um.
- Schüler sind in der Lage, sich mit Hilfe der Printmedien, dem Radio und Fernsehen eine Meinung zu den Dingen zu bilden, die für sie interessant sind und die eine Relevanz für ihre Lebenswirklichkeit haben.
- Schüler können mit Hilfe der Printmedien, dem Radio und Fernsehen Informationen selbstständig erschließen.
- Schüler können den Unterhaltungswert von Radio und Fernsehen einschätzen und in angemessenen Zeitspannen nutzen.
- Schüler haben ein altersgemäßes Grundverständnis für die Printmedien, das Radio und Fernsehen.
Der Einsatz neuer Medien in der Schule und hier speziell in der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen knüpft an die Lebens- und Lernwelt der Schülerinnen und Schüler an.
Jede Form der Informationsbeschaffung und beruflichen Qualifikation setzt bei den Schülerinnen und Schülern Kenntnisse zum sachgerechten Umgang mit dem Computer, seinen Möglichkeiten aber auch Gefahren voraus.
In der CTS werden wir diesen Voraussetzungen gerecht, indem wir von der Unterstufe an regelmäßig an und mit dem Computer arbeiten und lernen. Darüber hinaus wollen wir den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, über eine entsprechende Ausstattung „mobiles Lernen“ zu praktizieren.
Die Ausstattung der Schule ermöglicht dieses durch den Neuaufbau des Computerraums.
Zudem soll in diesem Kalenderjahr die weitere Ausstattung der Klassenräume mit zusätzlichen Computern, deren Internetverkabelung und Anschluss und die Anschaffung von Präsentationsflächen (Whiteboards) abgeschlossen werden.
Die eingesetzte Software entspricht den gängigen Standards (Office XP, Internet Explorer, Mozilla, Google, Virenprogramm).
Die Anwendung der Neuen Medien findet sich in allen Unterrichtsfächern im Zusammenhang mit der Informationsbeschaffung, Bearbeitung von Inhalten, Ausarbeitungen von Präsentationen etc.
Ein besonderer Schwerpunkt ist hierbei die Förderung der Lese- und Schreibkompetenz.
Zudem werden förderschulspezifische Lernprogramme, z.B. Budenberg, eingesetzt.
Folgende Kompetenzen wollen wir den Schülerinnen und Schülern im Umgang mit den Neuen Medien vermitteln:
- Hardware und Betriebssystem
Schüler gehen sachgerecht und verantwortungsbewusst mit Neuen Medien um.
Schüler können Texte situations- und adressatengerecht schreiben und in altersgemäßer Form gestalten.
Schüler gehen kreativ mit Grafiken um und nutzen sie zur Veranschaulichung ihrer Arbeit.
Schüler können mit Hilfe des Internets Informationen selbstständig erschließen.
Schüler haben die Kompetenz, mit Hilfe der Neuen Medien eigene Beiträge zu präsentieren.
Schüler kommunizieren angemessen mit E-Mail und in Chaträumen. Sie kennen Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz vor Gefährdungen.
Schüler haben ein sehr einfaches, altersgemäßes informatisches Grundverständnis von EDV und Internet.
Schüler zeigen soziale Kompetenzen beim Umgang mit Neuen Medien.
In der Oberstufe erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Computerschein, der genau diese Kenntnisse und Befähigungen bescheinigt und der im Berufswegplaner als Qualifikation abgelegt wird.
Zur Steigerung und Flexibilisierung des Einsatzes der Neuen Medien ist es wichtig, dass die Schule über die entsprechende Ausstattung zum „Mobilen Lernen“ verfügt.
Dies beinhaltet neben den Präsentationsflächen in den Klassen die Anschaffung von Laptopwagen mit Beamer und Accesspoints, um innerhalb der Schule flexible, mobile Lern-, Arbeits- und Präsentationsmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen.
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-13-
Methodenkonzept
Methoden sollten nicht zum Selbstzweck ausgewählt werden, sondern stehen immer in Zusammenhang mit dem Lernstoff und der Lerngruppe.
Aus diesem Grund stellt die folgende Methodensammlung ein Angebot dar, das einen verantwortlichen, effektiven und gegebenenfalls handlungsorientierten Unterricht ermöglichen soll. Es wurde von unserer Seite bewusst auf eine Vorauswahl/Beschränkung verzichtet.
Dabei ist jede Lehrerin und jeder Lehrer für ihren/seinen Methodeneinsatz verantwortlich. Entscheidend ist es, wie authentisch sie/er sich den Schülern gegenüber verhält.
Die vorliegende Methodensammlung soll einen Überblick und Auswahlmöglichkeiten zur Erarbeitung von fachlichen Inhalten bieten und die Schülerinnen und Schüler darin unterstützen, sich überfachliche Qualifikationen aus dem kognitiven und affektiven Bereich anzueignen. Diese Qualifikationen lassen sich wie folgt definieren:
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Qualifikation A – Sozialkompetenz
Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten, die dazu befähigen, in den Beziehungen zu Menschen situationsgerecht zu handeln. Dazu gehören
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Qualifikation B – Personal- oder Selbstkompetenz
Fähigkeiten und Einstellungen, in denen sich die individuelle Haltung zu sich selbst und zur Welt ausdrückt und Kenntnisse und Fertigkeiten, die es ermöglichen, Aufgaben und Probleme zu bewältigen, indem sie die Auswahl, Planung und Umsetzung sinnvoller Lösungsstrategien ermöglichen. Dazu gehören
Qualifikation C – Handlungskompetenz
Potentielle Verfügbarkeit über die o.g. Kompetenzbereiche und die Fähigkeit, in verschiedenen Situationen angemessen zu agieren. Dazu gehören
(vgl. Bildungskommission NRW, 1995 sowie „Sonderpädagogische Förderung in Schleswig-Holstein“, S. 64 ff)
Die Kolleginnen und Kollegen der Primar-, Mittel- und Oberstufe verpflichten sich zu Beginn eines Halbjahres, abhängig von den Unterrichtsinhalten, Methoden auszuwählen, zu erproben und Erfahrungen im Methodenplaner zu dokumentieren (Materialsammlung, Fotodokumentation, …).
Jährlich findet eine stufenübergreifende, verbindliche Dienstbesprechung zum Erfahrungsaustausch statt.
Langfristig wird auf diesem Wege ein aufeinander aufbauendes Methodenkonzept für die CTS entwickelt.
Zur Umgehensweise
Die Stufenkonferenzen tagen zweimal im Jahr und legen sich pro Schulstufe auf 1-3 Methoden fest, die dann erprobt und ausgewertet werden.
Die Ergebnisse werden auf einer Dienstbesprechung (einmal im Jahr) diskutiert, ausgewertet und koordiniert.
Dokumentation und Darstellung von Ergebnissen
Die SchülerInnen verfügen über ein Portfolio in Form einer Methodenmappe, in der die eingeführten Lern- und Arbeitstechniken dokumentiert sind.
Die Schülerinnen und Schüler der Christoph-Tornée-Schule sind in der Lage, Unterrichtsergebnisse bei der regelmäßig stattfindenden Präsentation vor der Schulöffentlichkeit darzustellen.
Beispiel für einen Methodenplaner
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Schuljahr 2010/2011
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Kompetenz-
schwerpunkt
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Lehr- /
Lernmethode
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Unterrichtsbeispiel
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Bewertung
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gut
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weniger
gut
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Unterstufe
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Mittelstufe
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Oberstufe
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Lehr- und Lernmethoden, alphabetisch geordnet
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Lehr- und Lernmethoden
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Qualifikation
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Aktives Zuhören
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A, C
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Anlassplakat
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B, C
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Aufgabenorientiertes Lernen
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A, B, C
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Bewegtes Lernen
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A, B
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Bilder malen
|
B
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Brainstorming
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B, C
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Brainwriting
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B, C
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Debatting
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A, B
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Einzelarbeit
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B, C
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Entdeckendes Lernen
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B, C
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Erfahrungsaustausch
|
A, B
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|
Frontalunterricht
|
B, C
|
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Gruppenarbeit
|
A, B, C
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Gruppenpuzzle
|
A, B, C
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Infoecken
|
B, C
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Internetrecherche
|
B, C
|
|
Kartenabfrage
|
C
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Karussell-Diskussion
|
A, B, C
|
|
Kleingruppenscenario
|
A, B, C
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Konzentrationsübungen
|
B, C
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|
Kooperatives Lernen
|
A, B, C
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Kreatives Schreiben
|
B, C
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Learning by doing
|
B, C
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|
Lernbuffet
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B, C
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Lernen durch Lehren
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A, B, C
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Markt der Möglichkeiten
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A, B, C
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Medieneinsatz
|
B, C
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Mind-Mapping
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B, C
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|
Paar-Interview
|
A, B
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Partnerarbeit
|
A, B, C
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|
Portfolio
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B, C
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|
Pro und contra Analyse
|
B, C
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Projektarbeit
|
A, B, C
|
|
Referat
|
B, C
|
|
Rollenspiel
|
A, B, C
|
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Schneeballverfahren
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A, B, C
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Selbstbestimmtes Lernen
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B, C
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Selbstorganisiertes Lernen
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B, C
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Stationslernen
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B, C
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Stillarbeit
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B, C
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Stummes Schreibgespräch
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A, B, C
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Teambesprechung
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A, B, C
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Teamteaching
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A, B, C
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Vier-Ecken
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B, C
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Visualisierung
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B, C
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Wandzeitung/Collage
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B, C
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Wiederholendes Üben
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B, C
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Wochenplan
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A, B, C
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Workshop
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A, B, C
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3. Schulkultur
Gremien der Christoph-Tornée-Schule
Schulvorstand
Der Schulvorstand ist seit dem 01.08.2007 das Entscheidungsgremium der niedersächsischen Schulen.
Für unsere Schulgröße bilden 4 LehrerInnen (inklusive Schulleiter), 2 Eltern und 2 SchülerInnen den Schulvorstand.
Dieses Gremium berät und entscheidet über alle wesentlichen Zusammenhänge der Schule, soweit nicht die Befugnisse der Gesamtkonferenz davon berührt werden.
Gesamtkonferenz
Die Gesamtkonferenz der CTS tagt mindestens 4 mal im Jahr.
Sie setzt sich zusammen aus allen LehrerInnen der Schule (auch Lehramtsanwärter/innen), 1 Vertreter der Angestellten des Schulträgers, zurzeit 6 gewählten Elternvertretern und 6 gewählten Schülervertretern.
Fachkonferenzen
Zurzeit hat die CTS 3 Fachkonferenzen für die Fächer Deutsch, Mathematik und Arbeit-Wirtschaft-Technik (AWT).
Diese Konferenzen tagen bei Bedarf und berichten der Gesamtkonferenz von ihren Arbeitsergebnissen. Für ihren jeweiligen Bereich haben die Fachkonferenzen Entscheidungskompetenzen nach § 35, Absatz 2 des niedersächs. Schulgesetzes.
Die FachkonferenzleiterInnen nehmen an den übergreifenden Fachkonferenzen der Schulen im Einzugsgebiet der CTS teil.
Stufenkonferenzen
Die CTS hat 3 Stufenkonferenzen für die Unterstufe (Klasse 1-4), für die Mittelstufe (Klasse 5 + 6) und für die Oberstufe (Klasse 7-9).
Diese Konferenzen tagen bei Bedarf und berichten der Gesamtkonferenz von ihren Arbeitsergebnissen. Für ihren jeweiligen Bereich haben die Stufenkonferenzen Entscheidungskompetenzen nach § 35, Absatz 4 des niedersächs. Schulgesetzes, sofern sie ihnen von der Gesamtkonferenz zugewiesen werden.
Klassenkonferenzen
Neben den grundsätzlichen Entscheidungen über die Angelegenheiten, die ausschließlich die Klasse oder die Schülerinnen und Schüler betreffen, tagen die Klassenkonferenzen auch bei Bedarf im Sinne des § 61 (Erziehungsmittel und Ordnungsmaßnahmen).
Personalrat
Der Personalrat vertritt die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Christoph-Tornée-Schule (§59, Personalvertretungsgesetz).
Mindestens 1-mal im Vierteljahr sollen die Schulleitung und der Personalrat zu gemeinsamen Besprechungen zusammentreten.
Bei allen personellen, sozialen, organisatorischen und sonstigen innerdienstlichen Maßnahmen, die die Beschäftigten der Dienststelle betreffen, bestimmt der Personalrat gleichberechtigt mit.
Schulelternrat
Der Schulelternrat der CTS setzt sich aus den gewählten Klassenelternsprechern und deren Vertretern zusammen.
In unserer Schule tagt der Schulelternrat mindestens 4-mal im Jahr.
Aus dem Schulelternrat werden die Vertreter für die Gesamtkonferenz gewählt.
Schülerrat
Der Schülerrat der CTS setzt sich aus den gewählten Klassensprechern und deren Vertretern zusammen.
Er tagt mindesten 4-mal im Jahr.
Aus dem Schülerrat werden die Vertreter für die Gesamtkonferenz gewählt.
Moderiert wird der Schülerrat von einer von den SchülerInnen der Schule gewählten Beratungslehrerin.
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Pädagogische Besprechung
Die pädagogische Besprechung findet regelmäßig statt und ist ein Angebot an die Kolleginnen und Kollegen.
Im Sinne der kollegialen Beratung werden Fallbesprechungen durchgeführt.
Schulleben
Gemeinschaft zu gestalten und zu erleben ist es ein zentrales Thema an der CTS.
Basis unseres Miteinanders ist der Schulvertrag (siehe Anlage).
Das Feiern von Festen, die Durchführung von Ausflügen und die Gestaltung von Pausenangeboten durch SchülerInnen gehören zu unserem Schulleben.
Feste feiern
Zu Beginn des Schuljahres findet eine Begrüßungsfeier für die SchülerInnen statt, die neu in unsere Schule kommen. Die Klassen bereiten dazu Beiträge vor. Während dieser Feier werden auch neue Mitarbeiter begrüßt. Im Rahmen einer Schulabschlussfeier werden die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse feierlich entlassen. Dazu werden Eltern und Verwandte eingeladen. Die festliche Bewirtung wird von den 8. Klassen organisiert und durchgeführt. Der Abschied von Kollegen wird ebenfalls feierlich begangen. Die jährliche Weihnachtsfeier findet gemeinsam mit allen Klassen in der Aula statt. Die kulturellen Beiträge sind nicht ausschließlich an christliche Themen gebunden. Die SchülerInnen sitzen klassenweise an selbst geschmückten Tischen, die mit Gebäck und Getränken ausgestattet sind.
Die Faschingsfeier begehen die Unter- und Mittelstufe gemeinsam. Viele SchülerInnen sowie Lehrkräfte verkleiden sich zu diesem Anlass. An diesem Tag wird mit Spielen, entsprechender Dekoration und Musik in der Schule gefeiert. Die Oberstufe organisiert klassenweise Unternehmungen außerhalb der Schule, z.B. Schlittschuhlaufen, Bowling.
Freiwillige Andachten zu Themen des Kirchenjahres, z.B. Erntedank, Advent, werden regelmäßig angeboten.
Klassenübergreifende Projekte werden jedes Schuljahr durchgeführt, z.B. das Sommerfest, der Mitmach-Zirkus, die 40 Jahrfeier. Zu allen Feiern werden die Sekretärin, der Hausmeister und engagierte HelferInnen, z.B. Lesehelfer, Sponsoren eingeladen.
Ausflüge
Besonderen Wert wird auf Unternehmungen außerhalb der Schule gelegt. Dazu gehören die mehrtägigen Fahrten, wie Klassenfahrten, Abschlussfahrt, Stufenfahrten und die Tagesausflüge sowie die Unterrichtsgänge. Jährlich findet das Angebot einer freiwilligen, klassenübergreifenden Rodelfahrt in den Harz statt. Auch Übernachtungen in der Schule werden durchgeführt.
Pausenangebote durch SchülerInnen
Täglich bestehen für die SchülerInnen die Pausenangebote Tischtennis, Billard und Cafeteria. Die Cafeteria wird projektorientiert von den 8. Klassen durchgeführt. Einmal wöchentlich findet die Discopause statt, die von zuverlässigen OberstufenschülerInnen vorbereitet und betreut wird.
Als Aktivpause bezeichnen wir das Angebot eines Sport- und Spielgeräteverleihs für SchülerInnen während der großen Pause. Die Ausleihe der verschiedenen Geräte wird von einer Oberstufenklasse organisiert und verantwortlich durchgeführt.
Flohmarkt
Als schulübergreifende Veranstaltung findet jährlich gemeinsam mit der Grundschule Schroeterschule ein Flohmarkt in unseren Räumen statt. SchülerInnen der Oberstufe verkaufen dabei frische Waffeln.
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Schülerbeteiligung
Die Schülerschaft der CTS ist in vielen Bereichen an der Gestaltung des Schullebens und der Schulorganisation beteiligt.
Die KlassensprecherInnen und deren Vertreter bilden den Schülerrat, der regelmäßig vor den Gesamtkonferenzen tagt. Der Schülerrat wird von einer Kollegin unterstützt und begleitet.
Aus der Mitte des Schülerrates sind 6 Vertreter der Schülerschaft für die Gesamtkonferenz gewählt.
Für den Schulvorstand sind 2 Vertreter gewählt.
Die SchülerInnen der 8. Klasse betreiben die Cafeteria, die zu den Hofpausen geöffnet ist.
Einmal in der Woche findet regelmäßig in der großen Pause die Schülerdisco in der Aula statt. Diese Disco wird von den „Discochefs“ organisiert, durchgeführt und beaufsichtigt (siehe Anlage: Regeln für die Disco). Die Musikanlage wurde durch einen Cafeteriasonderverkauf und eine Spende des Schulvereins finanziert.
Ebenfalls einmal in der Woche findet eine Aktivpause statt, die von den SchülerInnen der Oberstufe organisiert wird. Hier haben die SchülerInnen die Möglichkeit Spiel- und Sportgeräte auszuleihen.
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Elternbeteiligung
Die Elternschaft der CTS ist vielfältig an der Organisation und dem Schulleben beteiligt.
Die KlassenelternsprecherInnen und deren Vertreter sind für die Interessen ihrer Kinder in Ihrer jeweiligen Klasse zuständig und nehmen an den Klassen- und Zeugniskonferenzen teil.
Alle KlassenelternsprecherInnen und ihre Vertreter bilden zusammen den Schulelternrat. Sie wählen aus Ihrer Mitte die/den Schulelternratsvorsitzende/n und den Vertreter, die wiederum in guten Kontakt zur Schulleitung stehen.
Ebenso werden aus dem Schulelternrat die 6 Vertreter für die Gesamtkonferenz (und deren Vertreter) und die beiden Mitglieder des Schulvorstands gewählt.
Viele Eltern unterstützen die Schule bei Festen und bei Projekten und engagieren sich im Schulverein.
Gewaltprävention
Gewaltprävention ist ein zentrales Thema im schulischen Alltag.
Neben der Zusammenarbeit mit Behörden und Einrichtungen der Jugendhilfe, der Polizei und der Staatsanwaltschaft, arbeiten die KollegInnen der CTS mit bewährten Konzepten präventiv im schulischen Alltag.
Diese Konzepte basieren auf positiver Verstärkung, Auszeitmodellen, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Empathie, Teamfähigkeit, Körperwahrnehmung, Selbstbeherrschung und –kontrolle.
Belohnung
Das Belohnungssystem der CTS soll die SchülerInnen durch positive Verstärker motivieren, in einem Zeitraum von 4 Wochen ihr Verhalten selbst so zu regulieren, dass sie am Ende des Zeitraumes an einem freizeitpädagogischen Belohnungsangebot teilnehmen können.
Insel
Die „Insel“ ist ein Raum in unserer Schule, in den sich die SchülerInnen während des Unterrichtsmorgens nach konkreten Regeln, Absprachen und Vorgaben für eine Stunde zurückziehen können, damit sie danach den Rest des Morgens in ihrer Klasse erfolgreich weiter lernen und arbeiten können.
Die „Inselkinder“ werden von einer Lehrerkraft betreut und haben dort eine Vielzahl von Spiel-, Kreativ- und Erholungsangeboten.
Somit trägt die „Insel“ zur Entspannung von möglicherweise belastenden Situationen in der Klasse bei und gewährt den Kindern eine Auszeit.
Faustlos
„Faustlos“ ist ein Gewaltpräventionsprogramm für den Kindergarten und die Grundschule (weiterführende Schulen sind in Bearbeitung), bei dem die Kinder über Bildmaterialien, Rollenspiele und Gruppengespräche in die Lage versetzt werden sollen, Empathiefähigkeit und Konfliktlösestrategien zu entwickeln und im alltäglichen Handeln anzuwenden.
Dieses Programm wird in den Klassen 1-6 von Lehrkräften durchgeführt.
Teamsport Fußball
Ziel des Projektes „Teamsport Fußball“ ist, Jugendlichen über das Medium Fußball Strategien zur Reflexion des eigenen Verhaltens und Konfliktlösestrategien zu vermitteln, die dann im Alltag der Jugendlichen positiv zum Tragen kommen sollen. Sie sollen sich als Team erleben und lernen, Kritik positiv aufzunehmen und zu vermitteln.
Für interessierte Jugendliche wird dieses Projekt ab der 5. Klasse 1x/Woche mit 2 Stunden angeboten und von einem Sozialpädagogen in Zusammenarbeit mit einem Lehrer durchgeführt.
Ringkämpfe
„Ringkämpfe als Gewaltprävention“ ist ein Angebot vor allem für die Kinder der Unterstufe, bei dem die SchülerInnen lernen, ihren Körper und sich selbst zu beherrschen und zu kontrollieren. Sie sollen ihre eigenen Grenzen und die der anderen erfahren und respektieren lernen.
Psychomotorik
Für einzelne Klassen finden Psychomotorikstunden statt, bei denen die Selbstwahrnehmung des Einzelnen durch gezielte Übungen von Anspannung und Entspannung im Vordergrund steht.
Arbeitskreis Gewaltprävention
Die CTS arbeitet im Arbeitskreis Gewaltprävention des Landkreises Osterholz aktiv mit.
In diesem Arbeitskreis treffen sich Vertreter der verschiedensten Organisationen und Bildungseinrichtungen des Landkreises, um gemeinsame Projekte zu planen und zu koordinieren.
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Suchtprävention
Im Rahmen des Unterrichts wird das Thema Suchtprävention (Alkohol, Nikotin, Drogen) regelmäßig bearbeitet.
Im schulischen Alltag hat Rauchen einen besonderen Stellenwert, da es hier immer wieder zu Regelverstößen durch die SchülerInnen kommt.
Der folgende Maßnahmenkatalog beschreibt die schulische Intervention bei solchen Regelverstößen.
Der Maßnahmenkatalog ist allen SchülerInnen bekannt.
Die inhaltlichen Aufgaben für die SchülerInnen werden der von der CTS erarbeiteten Mappe „Suchtprävention“ entnommen.
Reaktionen auf Rauchen:
Stufe 1
- Verwarnung
- Schriftliches Arbeiten in der folgenden Pause zum Thema „Rauchen gefährdet die Gesundheit“
- Ankündigung eines Elternbriefs
Stufe 2
- Elternbrief
- Schriftliches Arbeiten in der folgenden Pause zum Thema „Rauchen gefährdet die Gesundheit“
- Ankündigung des persönlichen Anrufs bei den Eltern
Stufe 3
- persönlicher Anruf bei den Eltern
- Elternbrief
- Schriftliches Arbeiten in der folgenden Pause zum Thema „Rauchen gefährdet die Gesundheit“
- Ankündigung einer zusätzlichen Unterrichtsstunde (6. Stunde)
Stufe 4
- zusätzliche Unterrichtsstunde (6. Stunde)
- persönlicher Anruf bei den Eltern
- Elternbrief
- Schriftliches Arbeiten in der folgenden Pause zum Thema „Rauchen gefährdet die Gesundheit“
- Ankündigung der Suchtberatung
Stufe 5
- Suchtberatung
- Persönlicher Anruf bei den Eltern
- Elternbrief
- Schriftliches Arbeiten in der folgenden Pause zum Thema „Rauchen gefährdet die Gesundheit“
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Pädagogische Insel
Ziele:
Die pädagogische Insel ist entwickelt worden, um belastete Unterrichtssituationen zu entspannen.
Einzelne SchülerInnen, die noch damit überfordert sind einen Unterrichtsvormittag konzentriert durchzuhalten, lenken sich selbst und andere davon ab, am Unterricht teilzunehmen.
Das Inselangebot gibt diesen SchülerInnen die Möglichkeit Kraft zu schöpfen, um danach das Lernangebot weiter für sich zu nutzen. Die übrige Lerngruppe profitiert von dieser begrenzten „Auszeit“, da der Unterricht störungsfrei ablaufen kann.
Die Inselgruppe ist klassenübergreifend konzipiert.
Die Zusammensetzung der Schülergruppe ist variabel.
Umfang:
Die Insel ist täglich 3 Schulstunden nach der 1. großen Pause mit einer Lehrkraft besetzt. Jedem Wochentag ist eine Lehrkraft zugeteilt. Die Hofpausen werden nicht in der Insel verbracht. Pro Unterrichtsstunde stehen 6 Plätze zur Verfügung. Bei Bedarf, z.B. einer aktuellen Krisensituation eines Schülers, können in Absprache mit der Lehrkraft zusätzliche Plätze zur Verfügung gestellt werden.
Platzvergabe pro Klasse:
Jeder Klasse steht eine bestimmte Anzahl von Inselplätzen täglich zur Verfügung, die am Schuljahresanfang ermittelt wird.
Diejenige Lehrkraft, die die aktuelle Fachstunde erteilt, entscheidet, welches Kind den Inselplatz erhält.
In Einzelfällen wird die Inselplatzverteilung für die gesamte Woche festgelegt.
Zeitstruktur:
Länger als eine Stunde sollte kein Schüler die Insel täglich besuchen.
Gruppenstruktur:
Aus derselben Klasse sollten nicht mehr als 2 SchülerInnen gleichzeitig die Insel besuchen, um sie für diese begrenzte Zeit aus der gewohnten Gruppenstruktur herauszulösen.
Verhalten in der Insel:
In der Insel wird in besonderer Weise auf ein freundliches Miteinander geachtet, da diese Zeit der Entspannung und Beruhigung der SchülerInnen dienen soll.
Stört oder ärgert hier jemand einen anderen, muss er die Insel verlassen und in die Klasse zurückkehren.
Wurde ein Schüler bereits aus disziplinarischen Gründen aus dem Klassenunterricht in die Insel verwiesen, muss er die Schule für den restlichen Tag verlassen, wenn sein Verhalten in der Insel weiterhin grob auffällig bleibt.
Räumliche Vorgaben:
Die Insel besteht aus 3 ineinander übergehenden Räumen, zwei davon sind hell und freundlich mit großer Fensterfront. Es gibt einen direkten Zugang zum Pausenhof.
Inselangebote:
Der Bewegungsbereich ist mit einer großen, dicken Weichschaummatte, diversen Turnmatten, einem Boxsack, einem Heimfahrrad, Pedalos, Wackelbrettern und einem Kicker ausgestattet.
Im Werkbereich gibt es eine Werkbank mit Holzwerkzeug und Resthölzern.
Der Spielbereich bietet einen Zimmersandkasten, Regale und Schränke mit diversen Spiel-, Bastel-, Mal- und Bauangeboten, eine Puppenhausecke, eine kleine Bibliothek und einen großen Gruppentisch für gemeinsame Aktionen.
In einer ruhigen Sitzecke können einzelne SchülerInnen lesen oder leise Musik hören.
In der Küchenzeile ist Gelegenheit, nach Bedarf Tee zu kochen oder kleine Snacks zuzubereiten.
Außenbereich:
Auch der vom großen Inselraum einsehbare Bereich des Schulhofs kann wegen seiner attraktiven Spiel- und Bewegungsangebote für die Inselstunden genutzt werden.
Dazu gehören: Ein Fußballplatz, ein Sandspielplatz mit Wasserbahn, ein Klettergerüst, ein Basketballkorb, Tischtennisplatten, Schaukeln und eine Rutsche.
Bedingung für die Nutzung ist, dass der Unterricht der anderen Klassen nicht gestört werden darf.
Dokumentation:
Die Anwesenheit der SchülerInnen wird in einem eigenen Inselbuch für spätere pädagogische Auswertungen dokumentiert.
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Belohnungssystem
1997 entstand die Idee, in unserer Schule ein Belohnungssystem auszuprobieren, um SchülerInnen, die sich in der Schule angemessen verhielten, ein positives Feedback zu geben. Sie sollten nach einer bestimmten Zeit für ihr Verhalten belohnt werden. Anlass dieses Versuches waren gelegentliche Auseinandersetzungen und Rangeleien auf dem Schulhof. Die SchülerInnen, die sich nicht an Regeln halten konnten, sollten am Verhalten ihrer Mitschüler lernen und die Auswirkungen positiven Verhaltens erleben.
Und so sieht es aus:
Es gibt 4 Verhaltensziele. Sie lauten:
1. Ich will nicht prügeln und anderen wehtun.
2. Ich will meine Mitschüler und Mitschülerinnen im Unterricht nicht stören.
3. Ich will nicht spucken und nicht die Schule verdrecken.
4. Ich will Erwachsenen mit Respekt begegnen.
Die Smiley – Liste wird 4 Wochen lang geführt. Täglich werden Smilies (J oder L) eingetragen.
Nach Ablauf der 4 Wochen erhalten die SchülerInnen, die sich angemessen verhalten haben, ihre Belohnung, nämlich die Teilnahme an einer Belohnungs-AG ihrer Wahl. Bedingung dafür: mindestens 75 % angemessenen Verhalten während der Schulzeit. Wer dies nicht geschafft hat muss zu einer intensiven zweistündigen Beratung gehen. In dieser werden Vorfälle und Anlässe aufgearbeitet und nach Lösungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen gesucht.
Folgende Angebote für die Belohnungs-AG sind bisher gemacht worden, aufgelistet nach der Häufigkeit:
Platz 1: Kochangebote
Spitzenreiter: Süßspeisen, Pizza, Waffeln, Grillen, Kekse backen,
Hamburger
Platz 2: Fahrradfahren
Platz 3: Spiele
Platz 4: Basteln
Platz 5: Video / DVD
Platz 6: Fußball
Weitere Angebote waren:
Ausflüge ins Kino oder zum Bummeln oder zur Eisdiele, Schwimmen, Tischtennis, Volleyball, Spielen mit Lego, Werken, Singen, Hip Hop, Disko, Mofa fahren, Malen mit Window colours, Gang zum Waldspielplatz und Zaubern.
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Beratungsgutachten
Zu unseren Aufgaben gehört die Überprüfung von Kindern, deren erfolgreiche Mitarbeit in der Grund- oder Hauptschule trotz umfangreicher Förderung gefährdet erscheint. Diese Kinder werden entweder von den Erziehungsberechtigten oder von ihren Lehrkräften zur Überprüfung auf sonderpädagogischen Förderbedarf gemeldet.
Dieses Verfahren, das auf dem Niedersächsischen Schulgesetz und der entsprechenden Verordnung vom 1. 11.1997 basiert, wird von der zuständigen Grund- oder Hauptschule federführend geleitet.
Das Aufgabenfeld der Förderschule umfasst eine ausführliche Kind-Umfeld-Analyse, erstellt durch intensive Gespräche mit Erziehungsberechtigten, ggf. Therapeuten und den Lehrkräften sowie eigene Beobachtungen des Kindes im Unterricht und in Einzelarbeit mit besonderer Zuwendung. Auf dieser Grundlage wird eine Beschreibung der Bedingungen für erfolgreiches Lernen des Kindes erarbeitet und mit allen Beteiligten diskutiert.
Wir versuchen an unserer Schule auf der Basis der Verordnung eine möglichst intensive kollegiale Beratung in die Erarbeitung der Beratungsgutachten und Empfehlungen einfließen zu lassen um für jedes gemeldete Kind eine möglichst objektive und optimale Förderung vorzubereiten. Dazu gehört, dass vor Beginn der Überprüfungen alle verfügbaren Informationen zum einzelnen Kind, zum Teil aus der KOOP-Tätigkeit, zusammengetragen werden und daraufhin eine fachkompetente Beauftragung der Gutachter/innen erfolgen kann. Wenn möglich und erforderlich werden Zweier-Teams gebildet um die Sichtweise auf das Kind und sein Umfeld zu objektivieren. Nach Abschluss der Überprüfung findet eine ausführliche Darstellung und Besprechung aller Ergebnisse im Gesamtkollegium statt. Hier besteht die weitere Möglichkeit offene Fragen und Unklarheiten zu diskutieren und Lösungen zu finden.
Nach diesem Verlauf wird den Erziehungsberechtigten unser Überprüfungsergebnis vorgestellt. Daraufhin haben sie die Möglichkeit eine Förderkommission, bestehend aus allen am Verfahren Beteiligten, zu beantragen. Verzichten sie darauf, wird eine
Empfehlung zur weiteren Beschulung direkt von der zuständigen Grundschul- und der Förderschullehrkraft gemeinsam erarbeitet. Die Entscheidung über die weitere Schullaufbahn des Kindes trifft abschließend die Landesschulbehörde.
OBUS
Osterholzer Beratungs- und Unterstützungs- System
für den Bereich emotionale und soziale Entwicklung
Konzept für ein sonderpädagogisches Beratungs- und Unterstützungssystem für den Bereich emotionale und soziale Entwicklung im Landkreis Osterholz-Scharmbeck.
Das Beratungsangebot von OBUS richtet sich an Lehrkräfte, die mit Schülerinnen und Schülern arbeiten, die Auffälligkeiten im Verhalten und Förderbedarf im Bereich der sozial-emotionalen Entwicklung zeigen.
Ziel der Arbeit von OBUS ist eine präventive pädagogische Intervention bei diesen Schülerinnen und Schülern, um damit einen sonderpädagogischen Förderbedarf im emotionalen und sozialen Bereich zu mindern oder zu verhindern. Die Arbeit von OBUS versteht sich dabei als niederschwelliges Beratungsangebot, das frühzeitig und damit vor einer Meldung auf Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarfs im emotionalen und sozialen Bereich ansetzen soll.
- An der Präventionstätigkeit arbeiten Kollegen aus den 3 Förderzentren mit dem Schwerpunkt Lernen im Landkreis Osterholz-Scharmbeck mit: (Pestalozzischule Osterholz-Scharmbeck, Dammschule Schwanewede, Christoph-Tornée-Schule Lilienthal)
- Die regionale Zuständigkeit ergibt sich aus dem Einzugsbereich der jeweiligen Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen. Ausnahmefälle regelt die Arbeitsgruppe, dort sollen auch Konfliktfälle beraten und geklärt werden.
- Alle beratenden FörderschulkollegInnen treffen sich regelmäßig (vierteljährlich), um ihre Beratungstätigkeit zu koordinieren und sich gegenseitig supervisionsähnlich zu unterstützen. Dabei soll es u.a. auch um den Aufbau eines Informations- und Unterstützungsnetzwerkes gehen.
- Es sollen enge Kontakte zwischen den betroffenen Jugendämtern, betreuenden Sozialeinrichtungen und der Gruppe der beratenden Förderschulkollegen gepflegt werden, um z.B. gemeinsame Hilfe- und Förderpläne zu erstellen.
- Das Angebot von OBUS versteht sich als fortlaufendes Begleitsystem. Es umfasst sowohl punktuelle als auch langfristige Beratungen.
- Gemeinsam erstellte Förderpläne sind verbindlich und sollen nach einer angemessenen Zeit der Erprobung von allen Beteiligten gemeinsam bewertet und gegebenenfalls korrigiert werden.
- Erfahrungen während der Beratungs- und Unterstützungsarbeit werden regelmäßig und kontinuierlich in das bestehende Konzept aufgenommen.
- Das Beratungsangebot von OBUS ersetzt nicht die Schule für Erziehungshilfe.
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PrOzesS
Projekt im Landkreis Osterholz zur Stärkung der emotionalen und sozialen Entwicklung von Schülerinnen/Schülern
PrOzesS richtet sich an Grundschüler/innen, die einen festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf im emotionalen und sozialen Bereich haben.
- Das Konzept ist von der Landesschulbehörde und dem Jugendamt Osterholz-Scharmbeck entwickelt worden.
- Lehrkräfte der Pestalozzischule Osterholz-Scharmbeck und der Christoph-Tornée-Schule Lilienthal arbeiten zusammen mit Sozialpädagogen des Jugendamtes im Team in diesem Projekt.
- Die praktische Arbeit findet mit dem Kind und für das Kind in seinen Systemen Schule, Elternhaus und Freizeit statt.
Folgende Ziele sollen mit dieser Arbeit erreicht werden:
Für den Schüler/die Schülerin:
· Verbleib in der Grundschulklasse
· Positive Veränderung des Sozialverhaltens
· Entlastung und Veränderung im emotionalen Bereich bzw. Verhalten
· Außerschulische Angebote nutzen
· Häusliche Veränderung
Für die Grundschullehrkraft:
- Entlastung
- Veränderung von Haltungen
- Erweiterung von Handlungskompetenzen
Für das Elternhaus:
- Veränderungen im Erziehungsstil
- Stabilisierung der Eltern-Kind Beziehung
- Veränderung von Haltungen
- Schaffung von Entlastung
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Beste Bildung
Seit dem Schuljahr 2010/2011 beteiligt sich die Christoph-Tornée-Schule an dem Konzept „Beste Bildung“ des Landkreises Osterholz.
Der Landkreis Osterholz will die Bildungsqualität messbar steigern und hat dafür dieses Konzept in Zusammenarbeit mit den beteiligten Schulen entwickelt.
Mit den beteiligten Schulen wurden Zielvereinbarungen für die nächsten 3 Jahre geschlossen, die sich auf die im Konzept festgelegten Maßnahmenpakete beziehen (siehe Anhang d).
Die Schulen erhalten vom Landkreis Osterholz inhaltliche und finanzielle Unterstützung bei den in ihren Zielvereinbarungen festgelegten Entwicklungszielen.
(siehe Anhang)
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4. Zusammenarbeit
Sonderpädagogische Grundversorgung (RIK)
Neben der Arbeit an der Stammschule arbeitet die CTS mit den Grundschulen ihres Einzugsgebietes eng zusammen.
Mit dem Schuljahr 2011 / 2012 beginnt die Sonderpädagogische Grundversorgung im Rahmen des Regionalen Integrationskonzeptes (siehe Anhang b) mit 5 Grundschulen im Einzugsgebiet der Christoph-Tornée-Schule zunächst für die Klassen 1 und 2. Ab dem Schuljahr 2012 / 2013 beginnen alle niedersächsischen Grundschulen mit der sonderpädagogischen Grundversorgung für den 1. Jahrgang. Diese wird dann jährlich um einen Jahrgang ausgeweitet.
Die Sonderpädagogische Grundversorgung verfolgt folgende Ziele:
- Eine integrative Beschulung soll dazu beitragen, dass Kinder mit Beeinträchtigungen und Kinder mit Behinderungen in Schule und Gesellschaft mehr Akzeptanz erfahren und so weit wie möglich in das tägliche Leben einbezogen werden.
- Die schulische Förderung beeinträchtigter Kinder soll in ihrem sozialen Umfeld, der wohnortnahen Grundschule, erfolgen, damit sich auch nachmittags Freundschaften entwickeln können.
- Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen des Lernens, der Sprache und des Verhaltens sollen in der Grundschule von den positiven Lern-, Sprach- und Verhaltensmustern der nicht beeinträchtigten Kinder profitieren.
- Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf sollen in dem Lernumfeld der Grundschule ein positives Selbstkonzept entwickeln.
- Schülerinnen und Schüler ohne Beeinträchtigungen oder Behinderungen sollen Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft u.ä. Verhaltensweisen im täglichen Umgang mit Kindern mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen lernen.
- Kontinuierliche sonderpädagogische Präsenz in der Grundschule soll die präventive Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer unterstützen und fördern.
Kooperation mit Grundschulen
Im Rahmen von Kooperationen werden Hilfen und Unterstützung zur Prävention und Förderung für Kinder mit Schwierigkeiten in den Bereichen: Lernen, Sprache und emotional-sozialer Entwicklung angeboten.
Diese Zusammenarbeit gilt für die Grundschulen, die nicht an der sonderpädagogischen Grundversorgung beteiligt sind.
Die sogenannten RIK-Schulen bekommen neben den Stunden für die sonderpädagogische Grundversorgung auch noch Kooperationsstunden für die 3. und 4. Jahrgänge.
Die Zusammenarbeit geschieht auf vielfältige Art und Weise und richtet sich nach den jeweiligen Gegebenheiten in den einzelnen Grundschulklassen, dem Förderbedarf der Schüler und den daraus resultierenden Förderkonzepten der beteiligten Lehrkräfte.
Die Organisationsmodelle sind dabei sehr unterschiedlich:
- Gemeinsamer Unterricht (team-teaching)
- Einzel- oder Kleingruppenförderung durch die Förderschullehrkraft
- Beratung von Kollegen und Eltern
- Lernstandserhebungen
Integrationsklassen
Nach Genehmigung durch die Landesschulbehörde haben wir zurzeit Integrationsklassen in der Haupt- und Realschule.
Oftmals ist dies eine Fortführung von Integrationsmaßnahmen in der Grundschule.
SchülerInnen mit sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich Lernen werden in diesen Klassen gemeinsam mit den anderen SchülerInnen unterrichtet.
Zusätzlich zu den Lehrerstunden der Regelschule, bekommt jedes integrativ beschulte Kind mit Förderbedarf Lernen 2 bzw. 3 Förderschullehrerstunden.
Hauptanliegen der integrativen Beschulung der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf ist, ihnen in ihren normalen sozialen Bezügen die Möglichkeit zu geben, entsprechend ihrer individuellen Lernbedürfnisse gefördert zu werden. Dies geschieht nach den Rahmenrichtlinien der Förderschule Lernen. Dabei soll neben der spezifischen Aufarbeitung der Lernstoffe die psycho-soziale Entwicklung der Kinder in den Unterricht mit einbezogen werden.
Die SchülerInnen erhalten ein Zeugnis der Grund-, Haupt- bzw. Realschule. Darin wird vermerkt, nach welchen schulischen Vorgaben sie in welchen Unterrichtsfächern unterrichtet und bewertet werden. Durch dieses Prinzip ist die individuelle Leistungsbewertung der SchülerInnen möglich.
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Begleitete Rückschulung
Wenn bei Schülerinnen und Schülern der festgestellte sonderpädagogische Förderbedarf nicht mehr besteht, werden diese in die Grund- bzw. Hauptschule zurückgeschult. Im Rahmen der Kooperationsmaßnahmen in diesen Schulen können die Schülerinnen und Schüler von einer Förderschullehrkraft betreut werden, bis es nicht mehr nötig ist.
Wenn es in der zuständigen Schule eine Integrationsklasse gibt, können die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf begleitet in die Regelschule zurückgeschult werden. Die Begleitung erfolgt dabei durch eine Förderschullehrerkraft, die im Laufe des Prozesses ihre Präsenz immer mehr zurücknimmt.
Ziel ist es dabei, den sonderpädagogischen Förderbedarf durch die Landesschulbehörde aufheben zu lassen. Dafür ist eine Stellungnahme der Förderschullehrkraft notwendig.
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Kooperation mit den Haupt- und Realschulen
Seit dem Beginn des 2 Halbjahres 2010 / 2011 kooperiert die Christoph-Tornée-Schule mit den 3 Haupt- und Realschulen ihres Einzuggebietes auf der Basis eines Kooperationsvertrages (siehe Anhang c).
Ziele dieser Kooperation sind:
- Die Optimierung der Lernprozesse von Einzelschülern oder Lerngruppen.
- Die Erhöhung der Anzahl der Schüler mit einem Schulabschluss.
- Die Optimierung der Zusammenarbeit der Schulen auf allen gegebenen Ebenen.
- Die gemeinsame Arbeit an der Optimierung von Schulstrukturen.
Kooperation mit der Berufsbildenden Schule
in Osterholz-Scharmbeck
Seit dem Schuljahr 2007/2008 kooperiert die CTS mit der BBS in Osterholz-Scharmbeck.
Ziel der Kooperation ist die frühzeitige Orientierung der SchülerInnen der CTS in der BBS, Steigerung der werktechnischen Voraussetzungen in den Bereichen Holz und Metall, sowie die zusätzliche Förderung der SchülerInnen in Deutsch und Mathematik mit Blick auf einen möglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses während des Berufsvorbereitungsjahres (BVJ).
Während der Hälfte eines Schulhalbjahres besuchen die SchülerInnen der 9. Klasse die BBS an einem Tag in der Woche.
Die ersten 4 Unterrichtsstunden haben die SchülerInnen Werkunterricht bei einem Fachlehrer der BBS und unterstützt von der Klassenlehrerin.
In der 5. und 6. Stunde unterrichtet ein Lehrer der BBS die SchülerInnen in Deutsch und Mathematik.
Die Klassenlehrerin bietet in dieser Zeit Förderunterricht für BBS-SchülerInnen an.
Netzwerke
Auf Schulleitungsebene arbeitet die Christoph-Tornée-Schule regelmäßig in folgenden Netzwerken mit:
- Arbeitskreis Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen und soziale und emotionale Entwicklung für die Bereiche Verden und Osterholz.
- Arbeitskreis Kooperation mit den Grundschulen der Gemeinden Lilienthal, Grasberg und Worpswede.
- Arbeitskreis Kooperation mit den Haupt- und Realschulen der Gemeinden Lilienthal, Grasberg und Worpswede.
Ziel dieser Zusammenarbeit ist ein regelmäßiger Austausch über aktuelle Gegebenheiten und Probleme und eine enge inhaltliche und fachliche Abstimmung mit den kooperierenden Schulen.
- Darüber hinaus arbeiten die Fachkonferenzleitungen der Schulen unseres Einzuggebietes im Rahmen inhaltlicher Abstimmungen zusammen.
- Die CTS arbeitet im Arbeitskreis Gewaltprävention des Landkreises Osterholz aktiv mit.
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Kooperation mit außerschulischen Partnern
Betriebspraktika
Neben den mehrwöchigen Praktika in den Klassen 8 und 9 werden Tagespraktika angestrebt.
Hier sollen die SchülerInnen an einem festen Wochentag ein Praktikum in einem Betrieb durchführen. Dieses Tagespraktikum kann nach Absprache mit dem Betrieb über einem Zeitraum von einem Schuljahr stattfinden.
Bürgerstiftung
Mit der Bürgerstiftung Lilienthal kooperiert die CTS in vielfältiger Hinsicht und zum gegenseitigen Nutzen.
Die Bürgerstiftung unterstützt den Schulverein der Christoph-Tornée-Schule mit Rat und Tat und nutzt die Räumlichkeiten der Schule für eigene Veranstaltungen.
Kinderakademie
Mit der Kinderakademie hat die CTS einen Kooperationsvertrag über die Bereitschaft zur inhaltlichen und organisatorischen Zusammenarbeit abgeschlossen (eigene Angebote, bzw. Bereitstellung von Räumen und technischer Ausstattung).
Präventionsrat der Gemeinde Lilienthal
Die CTS ist mit einem Mitglied im Präventionsrat der Gemeinde Lilienthal vertreten.
Jugendamt Osterholz-Scharmbeck
Zwischen dem Jugendamt Osterholz-Scharmbeck und der CTS gibt es eine intensive Zusammenarbeit. Schwerpunkt dieser Zusammenarbeit ist die sozialpädagogische Unterstützung von SchülerInnen.
Zudem unterstützt das Jugendamt das Projekt „Teamsport Fußball“, indem es die Hälfte der Kosten übernimmt.
Sozialpädagogische Sportangebote (Teamsport Fußball)
Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaften bietet ein Sozialpädagoge ein Sportangebot unter dem Gesichtspunkt der Gewaltprävention an (siehe Gewaltprävention).
Sponsoren
Die CTS versucht Sponsoren zur Finanzierung von Projekten und Arbeitsgemeinschaften zu finden. Dies war in der Vergangenheit sehr erfolgreich bei den Projekten „Oberstufenpavillon“ und „Teamsport Fußball“.
Lesehelfer
Zurzeit kommt 1 Lesehelferin ehrenamtlich einmal wöchentlich in die Schule und unterstützt SchülerInnen durch gezielte Einzellesehilfe.
Chor
Ein örtlicher Chor nutzt die Räumlichkeiten der Christoph-Tornée-Schule und unterstützt den Schulverein durch Spenden.
Modellbausparte des TV Lilienthal
Die Modellbausparte des TVL bietet im Rahmen einer Werk-AG den Bau von flugfähigen Modellen an. Darüber hinaus nutzen die Mitglieder dieser Sparte die Räumlichkeiten der Schule für ihre Bauvorhaben.
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5. Weitere Konzepte
Sicherheitskonzept
Gewaltprävention
Gewaltprävention ist ein zentrales Thema im schulischen Alltag.
Neben der Zusammenarbeit mit Behörden und Einrichtungen der Jugendhilfe, der Polizei und der Staatsanwaltschaft, arbeiten die KollegInnen der CTS mit bewährten Konzepten präventiv im schulischen Alltag.
Diese Konzepte basieren auf positiver Verstärkung, Auszeitmodellen, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Empathie, Teamfähigkeit, Körperwahrnehmung, Selbstbeherrschung und –kontrolle.
Belohnung
Das Belohnungssystem der CTS soll die SchülerInnen durch positive Verstärker motivieren, in einem Zeitraum von 4 Wochen ihr Verhalten selbst so zu regulieren, dass sie am Ende des Zeitraumes an einem freizeitpädagogischen Belohnungsangebot teilnehmen können.
Insel
Die „Insel“ ist ein Raum in unserer Schule, in den sich die SchülerInnen während des Unterrichtsmorgens nach konkreten Regeln, Absprachen und Vorgaben für eine Stunde zurückziehen können, damit sie danach den Rest des Morgens in ihrer Klasse erfolgreich weiter lernen und arbeiten können.
Die „Inselkinder“ werden von einer Lehrerkraft betreut und haben dort eine Vielzahl von Spiel-, Kreativ- und Erholungsangeboten.
Somit trägt die „Insel“ zur Entspannung von möglicherweise belastenden Situationen in der Klasse bei und gewährt den Kindern eine Auszeit.
Faustlos
„Faustlos“ ist ein Gewaltpräventionsprogramm für den Kindergarten und die Grundschule (weiterführende Schulen sind in Bearbeitung), bei dem die Kinder über Bildmaterialien, Rollenspiele und Gruppengespräche in die Lage versetzt werden sollen, Empathiefähigkeit und Konfliktlösestrategien zu entwickeln und im alltäglichen Handeln anzuwenden.
Dieses Programm wird in den Klassen 1-6 von Lehrkräften durchgeführt.
Teamsport Fußball
Ziel des Projektes „Teamsport Fußball“ ist, Jugendlichen über das Medium Fußball Strategien zur Reflexion des eigenen Verhaltens und Konfliktlösestrategien zu vermitteln, die dann im Alltag der Jugendlichen positiv zum Tragen kommen sollen. Sie sollen sich als Team erleben und lernen, Kritik positiv aufzunehmen und zu vermitteln.
Für interessierte Jugendliche wird dieses Projekt ab der 5. Klasse 1x/Woche mit 2 Stunden angeboten und von einem Sozialpädagogen in Zusammenarbeit mit einem Lehrer durchgeführt.
Psychomotorik
Für einzelne Klassen finden Psychomotorikstunden statt, bei denen die Selbstwahrnehmung des Einzelnen durch gezielte Übungen von Anspannung und Entspannung im Vordergrund steht.
Arbeitskreis Gewaltprävention
Die CTS arbeitet im Arbeitskreis Gewaltprävention des Landkreises Osterholz aktiv mit.
In diesem Arbeitskreis treffen sich Vertreter der verschiedensten Organisationen und Bildungseinrichtungen des Landkreises, um gemeinsame Projekte zu planen und zu koordinieren.
Notfallplan
Voraussetzung zur Alarmierung der KollegInnen ist ein eindeutiges und bekanntes Klingelsignal. Der Alarm muss auch in der Verwaltung ausgelöst werden können. Die Klingeln in den Klassen müssen überprüft und gegebenenfalls in Stand gesetzt werden. Der Landkreis richtet dies in Zusammenarbeit mit dem Hausmeister und dem Elektriker ein.
Notfalltelefonnummern müssen in den Klassen hängen.
Ablaufplan muss den KollegInnen bekannt sein.
Bedingt durch die Größe und die besondere Schulform ist die Nähe zu den Schülern und Schülerinnen der Christoph-Tornée-Schule gegeben (Wahrnehmen von Befindlichkeiten, Stimmungen und Stimmungsschwankungen, vertrauensvoller Umgang)
Bei Gefährdungen der Menschen in der Schule von außen besteht die Schließmöglichkeit der Eingangstür durch den Schnapper (wird bei Bedarf bereits eingesetzt).
Die direkte Information der Schulleitung durch die KollegInnen bei Verdachtsmomente jeglicher Art wird praktiziert.
Ebenso werden direkte Absprache- und Informationsmöglichkeiten in den Pausen im Lehrerzimmer praktiziert.
In regelmäßig stattfindenden pädagogischen Besprechungen werden Besonderheiten und Schwierigkeiten bei einzelnen SchülerInnen kollegial beraten.
Ablaufplan bei Verdacht oder bei Notfall
- Schulleitung und Hausmeister informieren
- Von dort Information an Polizei und an das Kollegium über vereinbartes Klingelsignal
- Alarmauslösung im Hausmeisterraum oder in der Verwaltung
- Schnapper an Haustüre sichern, Hoftüren abschließen (wenn möglich / bei Gefahr von außen)
- Klassentüren abschließen, Fenster schließen, Vorhänge zuziehen und in den Klassen verbleiben, auf den Boden legen; fernbleiben von Fenstern und Türen
- Klassen erst nach Entwarnung durch Schulleitung, Hausmeister oder Polizei verlassen.
Anmerkung: Prüfen, ob Einrichtung eines Hausalarmes (gesicherter Knopf in jedem Klassenraum und auf den Fluren) möglich?
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Da wollen wir auch noch hin
Ziele und Perspektiven
Schuleigene Arbeitspläne
Die Schuleigenen Arbeitspläne in den Fächern Deutsch, Mathematik und Arbeit-Wirtschaft-Technik sind erstellt.
Die Angleichung an das Methodenkonzept und das Medienkonzept erfolgt nach dessen Fertigstellung.
Die übrigen Schuleigenen Arbeitspläne werden nach Fertigstellung des Methodenkonzeptes unter Berücksichtigung des Methodenkonzeptes und des Medienkonzeptes erstellt.
Berufsorientierung „Fit fürs Leben“.
Dahinter verbergen sich die Ziele:
- Vermittlung von Schlüsselqualifikationen
- Aktuelle und zukünftige Lebensbewältigung
- Berufsorientierung
- Realistische Berufswahl
- Integration in die Arbeitswelt
Dieses Ziel ist in den Bereich Arbeit/Wirtschaft/Technik (AWT) eingebunden und findet seine konzeptionelle Verankerung im schuleigenen Lehrplan.
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Arbeitsplan
Methodenkonzept:
Ist-Stand:
Das Methodenkonzept ist erstellt und ist Bestandteil des Schulprogramms.
Projektziel:
Das Methodenkonzept soll in der vorliegenden Fassung erprobt, überarbeitet und erweitert werden.
Teilaufgaben und Teilziele:
- Der konkrete Arbeitsplan für das Schuljahr 2011/2012 sieht die Erprobung und Auswertung von 1-3 Methoden in den jeweiligen Schulstufen vor.
- Zum Ende des Schuljahres werden die Ergebnisse einer Dienstbesprechung diskutiert, ausgewertet und koordiniert.
- Die Dokumentation der erarbeiteten Methoden für die Schülerinnen und Schüler erfolgt in einem Portfolio. Dieser begleitet die Schülerinnen und Schüler während ihrer Schulzeit und wird zur Entlassung als Methodenkompetenznachweis in den Berufswegplaner geheftet.
RIK:
Ist-Stand:
Das Regionale Integrationskonzept ist erstellt und Teil des Schulprogramms.
Zum Schuljahr 2011/2012 startet die Christoph-Tornée-Schule mit den Grundschulen Trupermoor, Seebergen, Grasberg, Hüttenbusch und Worphausen-Frankenburg die sonderpädagogische Grundversorgung für die 1. und 2. Klasse.
Projektziel:
Aufgrund der Praxiserfahrungen soll die inhaltliche Ausgestaltung des RIK zusammen mit den Grundschulen vorangetrieben werden, damit die Erweiterung auf die übrigen Grundschulen und die Klassen 3 und 4 möglichst positiv verläuft.
Teilaufgaben und Teilziele:
- Regelmäßiger Austausch mit den Förderschullehrer/innen im RIK.
- Regelmäßiger Austausch mit den Grundschullehrer/innen im RIK.
- Regelmäßiger Austausch mit den Schulleitungen der beteiligten Schulen.
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Evaluation
Die Evaluation der Arbeitspläne ist in diesen festgeschrieben und erfolgt zum Abschluss der einzelnen Pläne zunächst durch die Projektgruppen.
Die Ergebnisse werden in der Gesamtkonferenz diskutiert und bewertet. Hier werden Perspektiven und Möglichkeiten zur Weiterarbeit besprochen und anschließend dem Schulvorstand vorgetragen.
Die jährliche Befragung der an Schule beteiligten Menschen ist ein zusätzliches, wesentliches Instrument zur Bestandsaufnahme und Verbesserung der Schulqualität. Hier übernimmt die Steuergruppe die Organisation.
Diese Befragung erfolgt in der CTS durch den Lüneburger Fragebogen und hat erstmals 2009 stattgefunden. Zum Halbjahreswechsel 2010 / 2011 wurde eine 2. Befragung mit dem Lüneburger Fragebogen Plus (für Förderschulen) durchgeführt.
Zukünftig findet eine jährliche Befragung mit diesem Bogen zum Halbjahreswechsel statt.
Die Interpretation der Ergebnisse soll wesentliche Anregungen zur Entwicklung der Ziele und Perspektiven geben.
Die Antworten der Schülerinnen und Schüler, die mit einem erhöhten Prozentsatz mit „negativ“ oder „weiß ich nicht“ beantwortet wurden, wurden in einem extra Interviewbogen an die Schülerinnen und Schüler zurückgegeben und in den Klassen bearbeitet. Die Ergebnisse dazu ergaben ein deutlich differenziertes Bild und konkretisieren die vorherigen Aussagen im Fragebogen.
Im Rahmen eines Informationsabends wurde die Schulöffentlichkeit über die Ergebnisse der Befragung informiert.
Die Auswertung der Fragebögen der letzten Befragung durch den Lüneburger Fragebogen Plus befindet sich im Anhang a.
a. Evaluationsbericht 2011
b. Regionales Integrationskonzept (RIK)
c. Kooperationsvertrag Haupt- und Realschulen
d. Zielvereinbarung „Beste Bildung“
e. Schulvertrag
f. Discoregeln
g. Lagepläne
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Anhang a:
Evaluationsbericht Februar 2011:
„Lüneburger Fragebogen Plus“
Christoph-Tornée-Schule,
Lilienthal
Befragte
|
|
Anzahl
|
Rückläufer
|
Rücklaufquote
|
Aussagekraft
|
|
Schüler/innen
|
54
|
44
|
81,5 %
|
|
|
Eltern
|
58
|
42
|
72,4 %
|
|
|
Lehrer/innen
|
19
|
18
|
94,7 %
|
|
|
PM
|
0
|
0
|
0
|
|
Von einer uneingeschränkten Aussagekraft der Daten wird bei Rücklaufquoten > 75 % ausgegangen.
Anhang a:
Evaluationsbericht Lüneburger Fragebogen Plus 2011
|
Qualitätsbereich
|
Gesamttendenz
|
Kommentar
|
|
1: Ergebnisse und Erfolge
|
Überwiegend
|
|
|
2: Lernen und Lehren
|
Überwiegend
|
|
|
3: Schulkultur
|
Überwiegend
|
|
|
4: Schulmanagement
|
Überwiegend
|
|
|
5: Lehrerprofessionalität
|
Überwiegend
|
|
|
6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
|
Überwiegend
|
|
|
|
Deutliche Stärken: Bei (nahezu) allen Fragen liegen hohe Zustimmungswerte (> 70%) aller Gruppen vor.
|
|
|
Klärungsbedarf: Die Ergebnisse sind uneinheitlich oder die Wahrnehmungen der Gruppen weichen voneinander ab.
|
|
|
Verbesserungsbereiche: Ablehnungswerte > 30% prägen das Antwortverhalten der Gruppen im gesamten Qualitätsbereich.
|
In der Zusammenfassung sind nur Ergebnisse mit uneingeschränkter Aussagekraft berücksichtigt
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Anhang b:
Konzept zur sonderpädagogischen Grundversorgung für Schulen im Einzugsgebiet des Förderzentrums Christoph-Tornée-Schule, Lilienthal
1. Was ist sonderpädagogische Grundversorgung
2. Zielsetzung
3. Zielgruppe
4. Organisatorische Rahmenbedingungen
4.1. Stundenverteilung
4.2. Sächliche Voraussetzungen
5. Inhaltliche Grundsätze
5.1. Organisationsformen der Förderung
5.2. Bereiche der Förderung
5.3. Diagnostik
5.4. Zeugnisse
6. Beratung
7. Kooperation
8. Arbeitsbedingungen der Förderschullehrkraft
- Was ist sonderpädagogische Grundversorgung?
(vgl. hierzu den Erlass „Sonderpädagogische Grundversorgung“ vom 01.02.2005, SVBL 2/2005, S. 49-75, und Niedersächsisches Kultusministerium, 1998, Lernen unter einem Dach, Rahmenplan für die Fortführung der Integration von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischen Förderbedarf, Hannover)
In Niedersachsen hat das Kultusministerium 1998 eine Rahmenplanung für die Fortführung der Integration von Schülerinnen und Schülern mir sonderpädagogischem Förderbedarf („Lernen unter einem Dach“) vorgelegt. Die sonderpädagogische Förderung ist Teil des RIK und soll im Rahmen dieses Konzeptes weiterentwickelt werden. Eine mögliche Organisationsform sonderpädagogischer Förderung im Rahmen regionaler Integrationskonzepte ist die sonderpädagogische Grundversorgung. Sie ist eine Ergänzung zu den bereits etablierten Formen sonderpädagogischer Förderangebote, wie z.B. Mobile Dienste, Integrations- und Kooperationsklassen.
Sonderpädagogische Grundversorgung bedeutet, dass der Grundschule für die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen im Lernen, im Verhalten, in der Sprache und beim Sprechen Förderschullehrerstunden zur Verfügung gestellt werden.
Die zuständige Förderschule entscheidet in Zusammenarbeit mit den in einer Region kooperierenden Grundschulen, wie die auf der Grundlage des RIKs zugewiesenen Förderschullehrerstunden eingesetzt werden.
In diesem Konzept braucht für die sonderpädagogisch zu fördernden Schülerinnen und Schüler kein spezieller sonderpädagogischer Förderbedarf ausgewiesen werden.
Für die Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf ist eine Überweisung im Rahmen der sonderpädagogischen Grundversorgung in eine Förderschule nicht mehr zwingend erforderlich. Sollte sich aber herausstellen, dass der sonderpädagogische Förderbedarf bei einem Kind so hoch ist, dass eine integrative Förderung an der Grundschule nicht mehr hinreichend geleistet ist, kann mit dem Einverständnis der Eltern die Förderung an einer Förderschule beantragt werden.
- Zielsetzung
Seit der Novellierung des Niedersächsischen Schulgesetztes 1993 ist das Ziel Gemeinsamer Unterricht der Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gesetzlich verankert (§4 „Integration“):
„Schülerinnen und Schüler, die einer sonderpädagogischen Förderung bedürfen (§14, Abs. 2, Satz 1) sollen an allen Schulen gemeinsam mit anderen Schülerinnen und Schülern erzogen und unterrichtet werden, wenn auf diese Weise dem individuellen Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler entsprochen werden kann und soweit es die organisatorischen, personellen und sächlichen Gegebenheiten erlauben.“
Integrativer Unterricht hat somit nach den Festlegungen des Schulgesetzes Vorrang. Der gemeinsame Unterricht wird als Ziel beschrieben aber nicht erst das Ziel, sondern bereits die Wege dorthin sind entscheidend.
Einen möglichen Weg stellt die sonderpädagogische Grundversorgung dar. Sie verfolgt folgende Ziele:
- Eine integrative Beschulung soll dazu beitragen, dass Kinder mit Beeinträchtigungen und Kinder mit Behinderungen in Schule und Gesellschaft mehr Akzeptanz erfahren und so weit wie möglich in das tägliche Leben einbezogen werden.
- Die schulische Förderung beeinträchtigter Kinder soll in ihrem sozialen Umfeld, der wohnortnahen Grundschule, erfolgen, damit sich auch nachmittags Freundschaften entwickeln können.
- Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen des Lernens, der Sprache und des Verhaltens sollen in der Grundschule von den positiven Lern-, Sprach- und Verhaltensmustern der nicht beeinträchtigten Kinder profitieren.
- Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf sollen in dem Lernumfeld der Grundschule ein positives Selbstkonzept entwickeln.
- Schülerinnen und Schüler ohne Beeinträchtigungen oder Behinderungen sollen Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft u.ä. Verhaltensweisen im täglichen Umgang mit Kindern mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen lernen.
- Kontinuierliche sonderpädagogische Präsenz in der Grundschule soll die präventive Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer unterstützen und fördern.
- Zielgruppe
An Fördermaßnahmen der sonderpädagogischen Grundversorgung nehmen sowohl Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf teil, als auch jene, die davon bedroht sind, d.h. es handelt sich um Schülerinnen und Schüler die in den beiden Lehrgängen Deutsch und Mathematik aufgrund ihrer kognitiven, sozialen oder kommunikativen Kompetenzen nicht folgen können. Erhöhter oder sonderpädagogischer Förderbedarf ist dadurch gekennzeichnet, dass er nicht kurzfristig besteht, sondern lang anhaltend, umfassend und schwerwiegend ist. Es besteht die Möglichkeit, dass Schülerinnen und Schüler mit Teilleistungsschwächen im Bereich Mathematik, Lesen und Schreiben an der Förderung teilnehmen.
- Organisatorische Rahmenbedingungen
4.1. Stundenverteilung
Die zur Verfügung stehenden Stunden der Förderschullehrkraft werden nach folgenden Gesichtpunkten verteilt:
a) Prävention mit dem Schwerpunkt im 1. Schuljahr und im Schulkindergarten
b) Förderung von Kindern mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf
c) Förderung von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf im Rahmen von Prävention
Im Rahmen der sonderpädagogischen Grundversorgung muss dafür gesorgt werden, dass eine kontinuierliche Förderung stattfinden kann.
Der Bedarf in den einzelnen Klassen ist unterschiedlich. Die Stundenverteilung muss sich an den Kindern mit Förderbedarf orientieren. So kann es Klassen geben, die viele Stunden erhalten und Klassen die wenig bis keine Stunden erhalten. Die Förderschullehrkraft entscheidet in Absprache mit der Grundschule eigenständig nach Bedarf über ihren Einsatz. Im Zweifel entscheidet die Schulleitung des Förderzentrums. Der Einsatz muss so gestaltet werden können, dass auch auf veränderten Förderbedarf reagiert werden kann.
Die Planungszeiträume sollen einerseits Kontinuität aber auch Flexibilität ermöglichen.
4.2. Sächliche Voraussetzungen
Ein geeigneter Raum mit angemessener Ausstattung zur Förderung von Kleingruppen bzw. von einzelnen Kindern soll vorhanden sein, in dem eine positive Lernatmosphäre nach förderpädagogischen Gesichtspunkten geschaffen werden kann.
Es ist wichtig, dass die Förderung in einem festen Raum stattfindet. Viele der Kinder, die einen besonderen Förderbedarf haben, sind oft nicht in der Lage sich in ständig wechselnden Räumlichkeiten zu orientieren.
Anforderungen an den Förderraum:
- Abschließbarer Schrank / Regal für Materialien der Förderschullehrkraft
- Möglichkeit zum Aufhängen von Plakaten / Pinnwand etc.
- Wandtafel
- Computer
Für die Budgetierung ist die Grundschule zuständig. Wird das Konzept der sonderpädagogischen Grundversorgung neu in eine Schule integriert, ist ein erstmaliger Beitrag zur Anschaffung der Fördermaterialien notwendig. Anschließend ist ein eigener jährlicher Etat erforderlich.
- Inhaltliche Grundsätze
5.1. Organisationsformen der Förderung
In Absprache der kooperierenden Lehrkräfte sind folgende Organisationsformen der Förderung möglich. Sie sollen jeweils dem individuellen Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler am wirkungsvollsten gerecht werden.
Der Schwerpunkt der Arbeit soll die gemeinsame zieldifferente Arbeit sein. Sie erfordert gemeinsame Absprachen und dient langfristig dazu, gemeinsamen Unterricht differenziert für alle Schülerinnen und Schüler gestalten zu können.
Formen des gemeinsamen Unterrichts:
- Teamteaching
- Lehrerin und Beobachterin (in wechselnden Rollen)
- Lehrerin und „Helferin“ (in wechselnden Rollen)
- Stationsunterricht
- Parallelunterricht
- Niveaudifferenzierter Unterricht
Formen der äußeren Differenzierung:
Einzelne Schülerinnen und Schüler oder eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern werden während der regulären Unterrichtszeit von der Förderschullehrkraft unterrichtet. Die Inhalte orientieren sich in erster Linie an den Bedürfnissen und dem Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler, die bzw. der von Förderschul- und Grundschullehrkraft gemeinsam ermittelt wurde(n). In begründeten Ausnahmefällen kann sich der Inhalt auch mit dem des Regelunterrichts decken. Diese Ausnahme besteht in dem Fall, dass die Schülerinnen und Schüler für einen begrenzten Zeitraum nicht in der Lage sind diese Anforderungen in der Klasse zu bewältigen, sondern nur in einer Kleingruppe.
In Absprache mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer nehmen Schülerinnen und Schüler an Förderstunden zusätzlich zum Regelunterricht teil. Die Angebote orientieren sich an dem Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler. Lerngruppen können auch klassenübergreifend gebildet werden.
5.2. Bereiche der Förderung
Prävention
Eine besondere Stellung nimmt die Organisation der Förderung im 1. Schuljahr ein. Klassenlehrkraft und Förderschullehrkraft führen gemeinsam eine Eingangsdiagnostik durch. In der gemeinsamen Beobachtung und Auswertung ergeben sich sowohl allgemeine als auch individuelle Kenntnisse über den Lern- und Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler. Die Ergebnisse werden in individuellen Lernstandberichten zusammengefasst und dienen als erste Grundlage für die Förderung.
Präventive Arbeit bedeutet konkret:
Mitarbeit der Förderschullehrkraft im Unterricht. Hier findet Unterstützung der Fachlehrkraft und Unterstützung einzelner Kinder oder Schülergruppen an den geforderten Inhalten statt.
Außerdem sind Angebote im präventiven Bereich notwendig, die an den erforderlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler anknüpfen (z.B. im phonologischen, im motorischen, im sprachlichen, im sozialen Bereich).
Kinder mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf…
… im Bereich Lernen:
Im Rahmen der unter 5.1. beschriebenen Organisationsformen erfolgt der Unterricht für diese Kinder in Anlehnung an die Kerncurricula der Grundschule und eingebunden in die inhaltliche Unterrichtsgestaltung der jeweiligen Klasse zieldifferent nach den schuleigenen Arbeitsplänen der Christoph-Tornée-Schule.
… im Bereich emotionale und soziale Entwicklung:
Im Rahmen der unter 5.1. beschriebenen Organisationsformen erfolgt der Unterricht für diese Kinder zielgleich nach den Kerncurricula der Grundschule unter besonderer Berücksichtigung der Förderung in dem festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf.
… im Bereich Sprache:
Im Rahmen der unter 5.1. beschriebenen Organisationsformen erfolgt der Unterricht für diese Kinder zielgleich nach den Kerncurricula der Grundschule unter besonderer Berücksichtigung der Förderung in dem festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf.
5.3. Diagnostik
Diagnostik findet in der Regel lernprozessbegleitend statt.
Es werden von der Förderschullehrkraft dabei formelle und informelle diagnostische Verfahren herangezogen, um den Entwicklungsstand in den Bereichen Motorik, Wahrnehmung, phonologische Bewusstheit, Schriftsprach- und Lesekompetenz, mathematische Grundkenntnisse und Verhalten zu erheben. Anhand dieser Ergebnisse und von Unterrichtsbeobachtungen werden dann individuelle Fördermaßnahmen eingeleitet. In diesem Zusammenhang finden auch Beratungsgespräche mit den Erziehungsberechtigten zu außerschulischen Hilfen (z.B. Logopädie, Ergotherapie) statt.
Die Förderschullehrkraft unterstützt die Grundschule bei der Eingangsdiagnostik.
Die Meldung zur Einleitung des Verfahrens zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs wird in Absprache mit der Förderschullehrkraft vor Ort von der Grundschule gestellt.
5.4. Zeugnisse
Schülerinnen und Schüler in Grundschulklassen mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf im Schwerpunkt Lernen erhalten das Zeugnis der Grundschule mit dem Mittelteil der Förderschule Schwerpunkt Lernen (siehe Formulare unter www.schure.de).
Ziffer 5.7.2.1 des Zeugniserlasses ist sinngemäß anzuwenden, da eine zieldifferente Beschulung nach Vorgaben für die jeweilige sonderpädagogische Fachrichtung erfolgt.
Schülerinnen und Schüler ohne festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf erhalten im Zeugnis unter Bemerkungen den Hinweis auf die Teilnahme am Förderunterricht in den verschiedenen Bereichen im Rahmen der sonderpädagogischen Grundversorgung.
- Beratung
Grundsätzlich liegen Unterricht und Erziehung der Grundschulkinder in der Verantwortung der Grundschule.
Die Förderschullehrkraft berät und unterstützt Eltern und Lehrkräfte in ihrer schulischen Arbeit mit Kindern mit Förderbedarf.
Für Kinder mit Förderbedarf kann sie Kontakt zu weiteren schulischen und außerschulischen Einrichtungen herstellen.
- Kooperation
„Sonderpädagogische Grundversorgung in der Grundschule erfordert eine intensive Kooperation der Lehrkräfte innerhalb des Kollegiums und mit dem Umfeld der Schule. Die beteiligten Schulen erstellen ein Förderkonzept, in das sowohl Gemeinsamer Unterricht als auch Unterricht in zeitlich begrenzten Fördergruppen aufgenommen werden können“…. (SVBL 2/2005, S.53, Pkt. I 7.4).
Zur Sicherung einer erfolgreichen und effektiven pädagogischen Zusammenarbeit zwischen Förderschul- und Grundschullehrkräften ist es unabdingbar notwendig, dass hierzu Regelungen vereinbart werden (z.B. Zeitpunkte und –umfänge der Besprechungen).
- Arbeitsbedingungen
Die Förderschullehrkräfte in der sonderpädagogischen Grundversorgung sollen nur an einer max. an zwei Schulen parallel eingesetzt werden.
Sie sind Mitglieder der Gesamtkonferenz ihrer Stammschule (Förderzentrum) mit allen Rechten und Pflichten.
Ist ein Einsatz der Förderschullehrkraft an mehreren Schulen notwendig, nimmt sie nach Möglichkeit an den Dienstbesprechungen und Konferenzen der Grundschulen teil, die die Arbeit der Grundversorgung betreffen und sie wird nicht zur Pausenaufsicht verpflichtet.
Die Übernahme von Vertretungsunterricht sollte nur in begründeten Ausnahmefällen erfolgen. Vertretungsunterricht, der durch die Förderschullehrkraft für einen längeren Zeitraum geplant ist, darf nur in Absprache mit der Förderschule erfolgen.
Bei einer längerfristigen Erkrankung der Förderschullehrkraft sorgt die Christoph-Tornée-Schule für deren Vertretung.
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Anhang c:
Kooperationsvertrag
Die Christoph-Tornée-Schule Lilienthal, Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen, die Ganztagsschule Lilienthal Haupt- und Realschule, die Findorffschule Grasberg und die Haupt- und Realschule Worpswede vereinbaren eine Kooperation zwischen den Schulen gemäß § 25 NSchG, dem Erlass zur Arbeit in der Hauptschule vom 27.04.2010 und dem Erlass zur Arbeit in der Realschule vom 27.04.2010.
Langfristig soll eine kontinuierliche pädagogische und organisatorische Zusammenarbeit angestrebt werden, um Planung und Durchführung des Unterrichts, insbesondere Lernziele, Lerninhalte und Beurteilungsgrundsätze aufeinander abzustimmen oder auf andere Weise die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen zu fördern.
1. ZIELE
► Optimierung der Lernprozesse von Einzelschülern* und Lerngruppen
► Erhöhung der Anzahl der Schüler mit Schulabschluss
► Optimierung der Zusammenarbeit der Schulen auf allen gegebenen Ebenen
► gemeinsame Arbeit an Optimierung von Schulstrukturen
*Im Folgenden wird die maskuline Form „Schüler“ verwendet. Dies dient ausschließlich der besseren Lesbarkeit.
2. MASSNAHMEN ZUR UMSETZUNG (Förderschullehrkraft)
2.1 Spezielle Beratung für Einzelschüler und Lerngruppen
► Einschätzung der Einbettung des Einzelschülers in die Gruppendynamik
► Beratung bei der Wahl geeigneter Maßnahmen und Durchführung
► Rückführung und Begleitung von Förderschülern
► Förderung von Schülern mit Migrationshintergrund
► Unterstützung von gruppendynamischen Prozessen bei der Entwicklung der Klassengemeinschaft in Kooperation mit allen Beteiligten mit besonderem Schwerpunkt im 5. Jahrgang
2.2 Einzelfallbetreuung
► Diagnose / Lernausgangssituation (Stärken und Schwächen)
- Hilfe bei der Diagnose von Leistungsdefiziten und deren Ursachen z.B.,
eingeschränkte Leistungsfähigkeit, etc..
- Verhaltensauffälligkeiten (Spezifizierung und Ursachenanalyse)
► Beratung bei der Erstellung eines Förderkonzeptes/ Hilfeplanes
► ggf. Feinabstimmung zwischen Curricula und speziellem Lern-/Förderprogramm
► zeitlich begrenzter Einsatz zwecks Förderung des Einzelfalles
► Hilfe beim Überprüfen der Förderergebnisse nach verabredetem Zeitraum / Abstimmen der Folgeschritte
► ggf. Unterstützung bei der Zusammenarbeit mit OBUS und bei der Erstellung des Aktenführungsplanes
► Kooperation mit der Sozialpädagogin/dem Sozialpädagogen
► Hilfe bei der Elternberatung / Schullaufbahnberatung
► Erfahrungsaustausch mit allen betroffenen Lehrkräften
2.3 Übergang Grundschule / Sekundarstufe 1
► gemeinsame Sichtung problematischer Schüler im 4. Jahrgang
► Anbahnung von Förderstunden, die diese Schüler in die Hauptschule mitbringen
► Beratung bei der Erstellung schulspezifischer Förderkonzepte schwerpunktmäßig im 5. und 6. Jahrgang
2.4 Kooperationsmöglichkeiten der Schulen
► gegenseitige Hospitationen
► gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen z.B., Lernstörungen, Beratungsgespräche, Coaching, etc.
3. EVALUATION
► Die Maßnahmen der Kooperationsvereinbarung werden regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt
Die unter 1. und 2. genannten Bereiche und Angebote stellen eine Arbeitsgrundlage dar. Die konkreten Arbeitsbereiche sollen von den beteiligten Lehrkräften am jeweiligen Lernort ausgewählt und konkretisiert werden.
Für die geschäftsmäßige Durchführung der Vertragsinhalte sind die jeweiligen Schulleiter/innen zuständig; gewünschte Änderungen müssen den Schulvorständen zur Genehmigung vorgelegt werden.
Die Vereinbarung ist nach § 25 Abs. 1 aus wichtigen Gründen kündbar. Eine entsprechende Kündigung kann jeweils zum Ende eines Schuljahres vorgenommen werden.
Für jeden Schulstandort werden 0,5 Stunden pro Klasse beantragt.
Die Unterrichtsversorgung der Förderschule muss gewährleistet sein. Bei Bedarf (z.B. langfristige Erkrankungen) werden die Koopstunden nach Absprache mit den Kooperationsschulen für eine bestimmte Zeit ausgesetzt.
Lilienthal, den ………………….
……………………………….. ………………………………..
Jörg Fitzer Bernhard Seebeck
Ganztagsschule Lilienthal Haupt- und Realschule Worpswede
Haupt- und Realschule
……………………………….. ………………………………….
Dietmar Krause Bernhard Rausch-Döbbelin
Findorffschule Grasberg Christoph-Tornée-Schule
_________________________________________________________
Anhang d:
Zielvereinbarung mit dem Landkreis Osterholz
zum Konzept „Beste Bildung“
Für die Christoph-Tornée-Schule wurden folgende Entwicklungsziele vereinbart:
- Selbstgesteuertes Lernen (Maßnahmenpaket 1 des BB-Konzeptes; Fokus 2010)
- Diagnoseverfahren (Maßnahmenpaket 4 des BB-Konzeptes; Fokus 2011)
- Förderplanung (Maßnahmenpaket 5 des BB-Konzeptes; Fokus 2011/2012)
- Steigerung der Schulzufriedenheit bei den SchülerInnen der Christoph-Tornée-Schule
Zu 1.:
Die Christoph-Tornée-Schule erstellt ein Methodenkonzept, nimmt dieses in ihr Schulprogramm auf und stimmt die bereits vorhandenen schuleigenen Arbeitspläne mit diesem Konzept ab.
Neue schuleigene Arbeitspläne werden auf der Grundlage des Methodenkonzeptes entwickelt.
Indikatoren:
- Alle KollegInnen nehmen an Fortbildungen zum Methodentraining teil.
- Die Stufenkonferenzen stimmen ihre Zusammenstellung von Methoden und Arbeitstechniken aufeinander ab und fassen diese zu einem Konzept zusammen.
- Die KollegInnen führen die Methoden und Arbeitstechniken stufenbezogen und nach dem Konzept im Unterricht ein.
- Die SchülerInnen verfügen über ein Portfolio in Form einer Methodenmappe, in der die eingeführten Lern- und Arbeitstechniken dokumentiert sind.
- Die SchülerInnen sind in der Lage, Unterrichtsergebnisse bei der regelmäßig stattfindenden Präsentation vor der Schulöffentlichkeit darzustellen.
Zu 2.:
Die vorhandenen Lernstandsanalysen und Diagnoseverfahren werden gesichtet, auf die diagnostische Qualität hin überprüft und ggf. überarbeitet, bzw. Alternativen dazu angeschafft.
Indikatoren:
- Die KollegInnen der Christoph-Tornée-Schule haben die vorhandenen Lernstandsanalysen und Diagnoseverfahren bis zum Ende des Schuljahres 2011/2012 gesichtet und Vorschläge zur Überarbeitung, Reduzierung bzw. Erweiterung gemacht.
- In den folgenden 2 Jahren werden diese angewendet und die Praktikabilität zum Ende des jeweiligen Schuljahres vom Kollegium evaluiert.
Zu 3.:
Die vorhandenen Förderpläne der Christoph-Tornée-Schule werden gesichtet und gegebenenfalls überarbeitet.
Indikatoren:
· Die Stufenkonferenzen haben die vorhandenen Förderpläne bis zum Ende des Schuljahres 2011/2012 gesichtet und einen Vorschlag zur Überarbeitung gemacht.
· In den 2 folgenden Jahren werden diese überarbeitet, angewendet und zum Ende des jeweiligen Schuljahres in den Stufenkonferenzen evaluiert.
Zu 4.:
Die allgemeine Schulzufriedenheit der SchülerInnen der Christoph-Tornée-Schule ist messbar erhöht.
Indikatoren:
- Die Zufriedenheit der SchülerInnen bei der ersten internen Evaluation durch den Lüneburger Fragebogen betrug im Sommer 2009 87,25%.
Im Zeitraum von 3 Jahren soll sich diese Zahl stabilisieren und nach Möglichkeit erhöhen.






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